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Süße Kalorienbombe: Mit einer Maria-Mafiosi-Torte überraschte das Cineplex Regisseurin Jule Ronstedt (l.) und Monika Gruber. Das Naschwerk hat Hobbybäckerin Petra Edling, die Schwester des Filmvorführers, kreiert. 

Neuer Film „Maria Mafiosi“: Starbesuch im Cineplex

Die Gruaberin gibt die Kratzbürste

Als „Franzi“ aus der gleichnamigen Fernsehserie ist Jule Ronstedt den Erdingern noch bestens bekannt. Gedreht wurde damals in der Herzogstadt. Jetzt gab’s ein Wiedersehen. Ronstedt präsentierte im Cineplex mit „Maria Mafiosi“ ihr Debüt als Kino-Regisseurin. Mit dabei ist auch Monika Gruber.

Erding – Regie führen käme für Monika Gruber nicht in Frage. „Ein Drehbuch schreiben ja, aber Regie führen, nein. Das würde ich mir nicht zutrauen. Ich habe einen Heidenrespekt davor“, sagt die Erdinger Kabarettistin und Schauspielerin. Und so macht sie das, was ihr liegt: Schauspielern. In der bayerischen Krimikomödie „Maria Mafiosi“ verkörpert die 45-Jährige mit Irmi Moosandl eine kleine Rolle. „Eine Kratzbürste halt, was ich am besten kann“, so die Gruaberin. Bei ihrem gemeinsamen Besuch mit Regisseurin Jule Ronstedt am Dienstag im Cineplex war dann vor allem die Nähe zu den Fans gefragt. Autogramme geben, Selfies machen und natürlich Fragen beantworten.

„Wie kommen einem die Ideen?“, fragte ein Fan Ronstedt. „Der Anlass war, eine tolle Rolle zu schreiben. Dann kamen so viele Bilder und Ideen“, sagte Ronstedt. In der Zeit, als sie Franzi in Erding drehte, schrieb sie auch am Drehbuch zu „Maria Mafiosi. „Also ist es auch ein bisserl ein Heimspiel für mich“, sagte die 46-Jährige. Hätte sich da Erding nicht als Drehort angeboten? Landsberg am Lech habe eine andere Patina, meinte Ronstedt. Und eine schöne Klosterkirche, die bei „Maria Mafiosi“ eine entscheidende Rolle spielt. „Und Erding hätte ich zu sehr mit Franzi verbunden“, gestand Ronstedt ein. Erstmals Regie hatte sie übrigens bei „Tiger Max“ geführt. Das war noch zu Schulzeiten gewesen. Gibt’s da trotz verschiedener Handlungsstränge Parallelen? Parallelen seien Trotz und Ausdauer, sagte Ronstedt. „Mich treibt der Trotz oft sehr an. Zuerst dachte ich, es ist Ungeduld. Dabei ist es der Trotz“, versicherte sie. „Tiger-Max“ hätte ihre Deutsch-Facharbeit werden sollen. Doch der Lehrer machte ihr damals einen Strich durch die Rechnung. Und auch bei „Maria Mafiosi“, deren Entstehungsgeschichte sich über einige Jahre hinzog, war Ausdauer gefragt. „Es ist schon ein langer Weg. Man könnte auch die Lust verlieren“, so Ronstedt.

Eines war für sie aber klar: „Ich hatte für die Irmi schon immer die Moni im Kopf. Schon beim Schreiben hing ein Bild von ihr bei mir“, verriet Ronstedt. Doch die Gruaberin wollte die kleine Rolle erst gar nicht annehmen. „Es sind immer die gleichen Facetten. Und dann fühle ich mich grad so wohl im Team und dann muss ich wieder gehen“, meinte sie. Ein herzlicher Brief von Jule Ronstedt änderte ihre Meinung. „Sie ist so eine tolle Frau und hat mich überzeugt. Und ich habe es nicht bereut“, sagt die Erdingerin.

Monika Gruber on Tour

Ihre eigene Regie führt Monika Gruber wieder bei ihrem neuen Programm. Mit „Wahnsinn“ geht sie ab 2. November auf Tour, vorwiegend durch Bayern. „Ich habe bewusst eine Pause gemacht“, sagte sie. Fans können sie jetzt noch in „Maria Mafiosi“ und ab 6. Juli auch in „Das Pubertier“ von Leander Haußmann im Kino sehen.

von Daniela Oldach

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