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Der alte und der neue Kletthamer Vereinswirt: Patrick Tischer (r.) mit seinem Nachfolger Anton Jozak. 

Ehepaar Tischer übergibt ans Ehepaar Jozak

Neuer Vereinswirt bei Rot-Weiß Klettham: „Der Anton ist das Beste, was uns passieren kann“

  • Wolfgang Krzizok
    vonWolfgang Krzizok
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Die neuen Vereinswirte bei Rot-Weiß Klettham sind keine Unbekannten: Anton und Ilonka Jozak hatten mehr als zehn Jahre schon die Gaststätte des TSV Erding gepachtet.

ErdingNicht nur Sportler können ein Comeback feiern, auch Wirte. Anton und Ilonka Jozak, die mehr als ein Jahrzehnt die Vereinsgaststätte des TSV Erding am Stadion geführt und Ende 2018 aufgehört hatten, haben jetzt das Vereinsheim von Rot-Weiß Klettham an der Flurstraße übernommen. Für den bisherigen Wirt, Fußball-Abteilungsleiter Patrick Tischer, „ein Glücksfall“.

Als Not am Mann war, hatten Verena und Patrick Tischer das Kletthamer Vereinsheim vor gut einem Jahr übernommen. „Damals wäre der Anton schon unser Wunschkandidat gewesen, aber es war nicht machbar“, erzählt Patrick Tischer. Jetzt aber war die Zeit gekommen.

Das Ehepaar Jozak hatte zum 31. Dezember 2018 das TSV-Vereinsheim offiziell an das Ehepaar Maxhera übergeben. Anton aus Altersgründen, Ilonka hatte gesundheitliche Probleme. Sie unterstützten aber ihre Nachfolger noch ein paar Monate in der Übergangszeit im Service und in der Küche, ehe sie sich zur Ruhe setzten.

Vorübergehend, wie sich nun herausstellte. Aber warum nun der Sinneswandel? „Ich habe sieben Kilo zugenommen“, erzählt Anton Jozak. „Ich muss mich einfach bewegen.“ Sehr wichtig sei ihm gewesen, dass die Maxheras damit einverstanden gewesen seien. „Ich habe mit dem Jimmy geredet, der hat gesagt: ,Passt, kein Problem’.“

Jozak (68) hat sich vorgenommen, „noch drei bis vier Jahre zu arbeiten, wenn ich gesund bleibe“. Seiner Frau gehe es mittlerweile auch deutlich besser. „Und man merkt: Die Arbeit tut ihr gut“, merkt er schmunzelnd an.

Natürlich habe man nicht das große Angebot wie früher im TSV-Vereinsheim, sondern lediglich eine kleine Karte. Der Grill für die kroatischen Spezialitäten werde nur in Ausnahmefällen angeworfen, „vielleicht mal am Sonntag, wenn viele Leute da sind und auch das Wetter passt“. Am Mittwoch ist Ruhetag, ansonsten täglich ab 16 Uhr geöffnet, samstags und sonntags bereits ab 12 Uhr, „vielleicht auch mal noch früher zum Frühschoppen“.

„Der Anton ist das Beste, was uns passieren kann, er ist ein Super-Typ“, schwärmt Kletthams Fußballchef Tischer, der die Entscheidung zur Übergabe in enger Abstimmung mit dem Vereinsvorsitzenden Joachim Just getroffen hat. „Ich bin vor Freude in die Luft gesprungen, als er zugesagt hat. Er hatte schon ein Sportheim und weiß, wie die Leute ticken“, sagt Tischer. Ihm ist auch ein fließender Übergang wichtig gewesen: „Für mich ist das die perfekte Lösung.“

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