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Wenn das Gymnasium wieder ein G9 ist, könnte der Run auf diese Schule wieder oder weiter zunehmen. Unser Bild zeigt das Anne-Frank-Gymnasium in Erding.

Neues Gutachten

Trend zu höheren Schulabschlüssen setzt sich fort

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Erding - Wer besucht im Jahr 2025 welche Schule? Wie viele Schulen werden im Landkreis Erding in den nächsten Jahren erforderlich sein, und wie groß müssen diese sein? Diese Fragen soll ein Gutachten klären, das der Landkreis Erding jetzt beim Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV) und beim Augsburger Institut für Sozialplanung, Jugend- und Altenhilfe, Gesundheitsforschung und Statistik (SAGS) in Auftrag gegeben hat. Erding ist damit der siebte von acht Landkreisen im Großraum München, für den der PV eine solche Analyse erstellt.

Prognostiziert werden soll die Schülerentwicklung an den weiterführenden und den beruflichen Schulen. „Ziel der Untersuchung ist eine fundierte Datengrundlage für die weitere Planung der Schulinfrastruktur des Landkreises“, so PV-Sprecherin Sabine Baudisch. Frühere Schulgutachten stammten von der Hochschule Erding, die heuer bekanntlich in den Kreis München abgewandert ist.

Seit 2005 ist der Landkreis um 10 700 Einwohner gewachsen. Bis 2035 werden mindestens 20 000 neue Einwohner erwartet, darunter viele Schulpflichtige. Der Zuzug und die Wiedereinführung des G 9 werden sich erheblich auf die Schullandschaft auswirken. Experten erwarten Verschiebungen beim Wahlverhalten vor allem zwischen Realschulen und Gymnasien.

Der Trend zu höheren Schulabschlüssen setzt sich auch im Landkreis fort. Zwischen 2005 und 2015 stieg der Anteil der Abiturienten laut PV von 11,7 auf 24,1 Prozent an. Die Wiedereinführung der 13 gymnasialen Klasse wird zu einem erhöhten Raumbedarf an den drei Landkreis-Gymnasien führen.

Die Studie soll Aufschluss geben, welche Schulen mittelfristig erweitert werden müssen. PV und SAGS wollen ihre Ergebnis Anfang 2018 vorlegen.

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