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Claus Lüdenbach ist seit März Geschäftsführerder VHS Erding.

Neues Programm der Volkshochschule Erding

Erwachsenenbildung möglichst auch im kleinsten Dorf

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Das erste Programm der Volkshochschule Erding mit über 1000 Kursen und 340 Dozenten wird unter dem neuen Geschäftsführer Claus Lüdenbach angeboten.

Erding – Weit über 1000 Kurse, 340 Dozenten und ein neuer Chef: Das erste Programm der Volkshochschule (VHS) Erding unter Geschäftsführer Claus Lüdenbach steht. Der 35-Jährige hat der Erwachsenenbildung bereits seinen Stempel aufgedrückt. Vieles ist neu. Das Programmheft ist erstmals nicht auf Zeitungspapier gedruckt, sondern kommt als Hochglanzmagazin daher.

Wurde das Programm bisher rund 20 000 Mal gedruckt, an einige Haushalte geschickt und ansonsten in Banken und Rathäusern ausgelegt, beträgt die Auflage diesmal 46 000 Stück. Jeder Haushalt soll ein Heft bekommen.

Die VHS hat sich insgesamt breiter aufgestellt. Neben Erding und Dorfen hat sich Taufkirchen zu einem Zentrum von Veranstaltungen gemausert – in den Räumen des Wasserschlosses. Lüdenbach und VHS-Vorsitzender Hans Peis betonen, dass noch mehr Kurse in noch mehr Gemeinden angeboten werden sollen. Vermutlich haben im Hintergrund die Bürgermeister mobil gemacht. Die VHS wird von allen 26 Städten, Märkten und Gemeinden getragen. „Es soll an möglichst vielen Orten die Möglichkeit geben, Erwachsenenbildung in Anspruch zu nehmen“, erklärt Lüdenbach.

Auch inhaltlich setzt der Geschäftsführer, der im Oktober 2016 nach Erding kam und seit März Nachfolger von Gertrud Scheffelmann ist, neue Akzente. In diesem Semester startet die Offene Hochschule Erding, eine Reihe, in der Lüdenbach hochrangige Wissenschaftler an die Lethnerstraße holt. Themen werden unter anderem islamische Kunst und die Demokratie im alten Athen sein.

Lüdenbachs Handschrift trägt auch die Kulturkarte in Kooperation mit der Stadtbücherei und dem Katholischen Bildungswerk. Wer sie für 40 Euro (ermäßigt 10 Euro) erwirbt, kann an diversen Veranstaltungen kostenlos oder zu einem reduzierten Preis teilnehmen. Veränderungen gibt es auch in der Sprachenabteilung. Um die stark gestiegene Zahl an Deutschkursen kümmert sich seit diesem Frühjahr Franziska Laschinger. Sie spricht von aktuell rund 100 Kursen und 1700 Teilnehmern. Besucht würden diese aber bei weitem nicht nur von Flüchtlingen, sondern auch von Zuwanderern etwa aus osteuropäischen Ländern.

Ein vergleichsweise junger Schwerpunkt seien Kurse für berufliche Fachsprachen. Mittlerweile biete die VHS auch Türkisch und Chinesisch an. „Wir wollen auch seltenere Sprachen fördern“, so Eleni Lehner, die die Fremdsprachen verantwortet. Sie hofft, zusätzliche Dozenten für Norwegisch, Schwedisch und Brasilianisch-Portugiesisch zu finden. Eine interessante Beobachtung hat sie gemacht: „Wenn es irgendwo auf der Welt eine Krise gibt, etwa in Griechenland oder der Türkei, geht sofort die Nachfrage nach Kursen in dieser Sprache runter.“

Hilde Werner kündigt Gitarrenkurse ohne Noten sowie Trommel- und Didgeridoo-Workshops in Kooperation mit der Kreismusikschule an. Erstmals könnten Teilnehmer lernen, wie man einen Song schreibt.

Im Bereich Gesundheit und Kochen nennt Manfred Muster 320 Angebote. Yoga sei nach wie vor ein Wachstumsmarkt. Neu seien Bewegungsübungen auf dem Mini-Trampolin. hans moritz

Das neue VHS-Programm

wird ab 24. Juli ausgeliefert. Im Internet auf www.vhs-erding.de.

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