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Der neue Juso-Kreisvorstand und Gäste (v. l.): Felix Sabelleck, Seppi Parzinger (Vorsitzender Jusos Oberbayern), Marco Dembecki, Niclas Spanel, Marina Lauterba ch, Lorenz Walbrunn, SPD-Kreisvorsitzender Martin Kern, Jan Müller, Kati Koper (2. Vorsitzende Jusos Bayern), Oli Chetibi und Ulla Dieckmann (Vorsitzende SPD-Kreistagsfraktion). 

Neugründung 

Seit einer Woche in der SPD und schon Kreis-Vize der Jusos

Die Jusos gründete am Dienstagabend ihren Kreisverband neu. Damit hat der SPD-Nachwuchs im Landkreis wieder eine feste Struktur.

Erding Die Jusos in Erding machen Nägel mit Köpfen. Am Dienstagabend gründeten sie ihren Kreisverband neu. Damit hat der SPD-Nachwuchs im Landkreis wieder eine feste Struktur. Dabei waren die Jusos in den vergangenen Jahren nicht untätig, allerdings zahlenmäßig eher bescheiden aufgestellt.

Wie SPD-Kreischef Martin Kern berichtete, gab es vor vier Jahren gerade einmal drei Leute, die aktiv waren. Dennoch blickte Kern auf eine Reihe erfolgreicher Veranstaltungen zurück und erinnerte an den Infostand „Ehe für alle“ gemeinsam mit den Grünen oder den parteiübergreifenden jugendpolitischen Stammtisch in Erding. „Da haben wir uns nicht schlecht geschlagen“, sagte Kern. Er selbst wolle jetzt den Jüngeren das Feld überlassen.

Zur Gründungsrunde im Erdinger Weißbräu waren auch Ulla Dieckmann, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, und Karl-Heinz Gallinn, SPD-Ortsvorsitzender von Erding, sowie Seppi Parzinger, Vorsitzender der Jusos in Oberbayern, und Kati Koper, Juso-Bayernvize, gekommen.

Bei der anschließenden Wahl wurde Niclas Spanel mit großer Mehrheit zum Vorsitzenden gewählt. Der 18-Jährige ist Abiturient und trat vor zwei Jahren in die SPD ein. „Unsere Generation ist selbst für ihre Zukunft verantwortlich“, sagte er, „die sollen nicht andere entscheiden“. Diese Zukunft wolle er im Landkreis mitgestalten. Das „S“ in SPD steht für ihn für die soziale Gerechtigkeit, für die er sich stark machen will. Vor allem gleiche Chancen für alle bei der Bildung liegen ihm am Herzen. Es dürfe nicht sein, dass „der Geldbeutel der Eltern über den Bildungsweg“ entscheidet.

Als Stellvertreter stehen ihm Marina Lauterbach und Lorenz Walbrunn zur Seite. Die 19-jährige Abiturientin will Politikwissenschaften studieren. Sie ist erst seit einer Woche in der SPD. Mit Blick auf die Bundestagswahl am 24. September hatte sie sich für den Beitritt entschieden, um aktiv mitbestimmen zu können.

Lorenz studiert Politik und Rechtswissenschaften. Für ihn ist die SPD „die ideale Partei für soziale Gerechtigkeit“, die sich mit einer zukunftsträchtigen Politik auch darum kümmern werde, „was nach der Arbeit kommt“.

Nach der Wahl gratulierte Omid Atai von den Jusos Poing dem Vorstand: „Ich finde es gut, dass ihr nun eine offizielle Struktur habt.“ So könne man dem Landrat besser Paroli bieten. Es wäre schön, wenn „vielleicht mal einer von euch diesen Posten übernimmt.“ henry dinger

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