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Heute ohne Solarstrom: Die E-Ladesäule am Landratsamt stellten vor (v. l.): Nadia Fussari, Gerlinde Sigl, Christopher Ruthner, OB Max Gotz, Landrat Martin Bayerstorfer, Stephan Mundig, Franz Hofstetter und Georg Els.

Landkreis investiert 125 000 Euro – Strom wird selbst erzeugt 

Neun neue Elektrotankstellen

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Einige Elektrofahrzeuge hat der Landkreis bereits in seiner Flotte. Am Freitag vollzog er mit der Gesellschaft Energievision Erding (EVE) den zweiten Schritt zum Ausbau der Elektromobilität im Erdinger Land:

Erding - Insgesamt neun von den Stadtwerken Erding aufgestellte Ladesäulen sind betriebsbereit beziehungsweise bereits sprichwörtlich unter Strom.

Sieben befinden sich in Erding: Korbinian-Aigner-Gymnasium, FOS/BOS, Herzog-Tassilo-Realschule, Bauernhausmuseum, Bildungszentrum für Gesundheitsberufe und Landwirtschaftsschule. Die am Landratsamt nahm Landrat Martin Bayerstorfer mit Vertretern der EVE – 25 Gemeinden, der Landkreis und die regionalen Energieversorger – nun offiziell in Betrieb. Zwei weitere Ladesäulen befinden sich am Gymnasium Dorfen und an der Realschule Taufkirchen.

Beim feierlichen Akt regnete es, deswegen konnte die eigentliche Energiequelle nicht angezapft werden. Denn der Strom kommt von Photovoltaikanlagen auf Gebäuden des Landkreises.

Stadtwerke-Geschäftsführer Christopher Ruthner erklärte, die Ladesäulen könnten mit Stadtwerke-Karten freigeschaltet werden. Pro Stunde würden ein Euro sowie 30 Cent pro Kilowattstunde berechnet. Der Zugang sei aber auch über eine App oder einen QR-Code mit Abrechnung per PayPal möglich. Ein kompletter Ladevorgang dauert laut Ruthner ab zweieinhalb Stunden.

125 000 Euro wurden in diese Infrastruktur investiert, vom Freistaat kommen 40 Prozent.

Nadia Fussari berichtete, dass es im Landkreis derzeit 30 Lademöglichkeiten gebe, davon 24 öffentliche. Sie berichtete von einem Konzept, das Landkreis und EVE in Auftrag gegeben hätten, um das Ladesäulen-Netz deutlich dichter zu knüpfen. Der Ausbau, so Erdings OB Max Gotz, sei zwar keine öffentliche Aufgabe, aber Bayerstorfer will den zögerlich wachsenden Bestand an E- und Hybridautos im Landkreis fördern.

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