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Mit diesen Westen sind die Erstklässler im Straßenverkehr gut sichtbar. Die zentrale Übergabe fand an der Grundschule am Ludwig-Simmet-Anger statt.

Aktion von ADAC und Deutscher Post

Nicht ohne meine neongelbe Weste!

Erding – Viel Neues kommt auf die Erstklässler am Ludwig-Simmet-Anger in nächster Zeit zu.

Auch das richtige Verhalten im Straßenverkehr will gelernt sein. Eine Hilfestellung kommt bereits zum fünften Mal in Folge von der ADAC-Stiftung „Gelber Engel“ und der Deutschen Post. Unter dem Motto „140 Meter, die Leben retten können“, spendierten sie gelbe Sicherheitswesten für 69 Schulanfänger.

Fehler im Deutsch- oder Matheunterricht können relativ leicht wieder ausgebessert werden. Bei Fehlern im Straßenverkehr hingegen ist das ganz anders. Nicht nur Erdings Vize-Bürgermeister Ludwig Kirmair nutzte die Gelegenheit, dem Nachwuchs ins Gewissen zu reden. Auch der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Erding, Bodo Urban, sowie Rektorin Marion Gröbe betonten, wie wichtig es sei, die Sicherheitsweste zu tragen – und das nicht nur auf dem Schulweg, sondern auch beim Spielen oder beim Fahrradfahren. Aus 140 Metern Entfernung sind die Schüler damit für andere Verkehrsteilnehmer zu erkennen – früh genug, um rechtzeitig bremsen zu können.

Verteilt wurden die Warnwesten stellvertretend für den ADAC vom Vorsitzenden des Automobil- und Motorsportclubs Erding, Fritz Martinetz. Er hat den drei ersten Klassen das Versprechen abgenommen, sich nicht ohne die leuchtend gelbe Weste im Straßenverkehr zu bewegen. Dennoch mahnt er auch zur Vorsicht: „Das ist keine Ritterrüstung und auch kein Elfenkostüm. Ihr müsst trotzdem vorsichtig sein, denn ein Auto kann nicht auf der Stelle stehen bleiben.“

Zum Tragen der Sicherheitswesten animiert haben die frischgebackenen Grundschüler zudem die Zweitklässler. Gekleidet in ihre eigenen Westen gaben sie das Lied „Was zieh’ ich an“ zum Besten.  

ja

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