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Nur noch ein Sieg fehlt

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Den Puck und sechs Punkte 
          hat die überragende TSV-Keeperin Viona Harrer für die Gladiators festgehalten. 
            foto: kressierer
Den Puck und sechs Punkte hat die überragende TSV-Keeperin Viona Harrer für die Gladiators festgehalten. foto: kressierer

Erding - Die Erding Gladiators haben mit einem Sechs-Punkte-Wochenende die Tür zur Meisterrunde weit aufgestoßen.

48 Zähler hat die Sternkopf-Truppe auf der Habenseite. In den vergangenen Jahren haben 51 Punkte zu Platz acht gereicht. Sechs Spiele müssen die Gladiators noch absolvieren – ein Sieg sollte also machbar sein.

Auf des Messers Schneide stand der 5:4-Erfolg in Memmingen. „Es war klar, dass es schwer wird“, meinte TSV-Trainer Rudi Sternkopf. „Aber wir haben eine starke Kollektiv-Leistung geboten, mit einer überragenden Viona Harrer als Rückhalt.“

Auch beim 5:2-Heimsieg gegen den ESV Buchloe hielt Erdings Torfrau hervorragend, allerdings wurden die Gladiators von den Pirates lange nicht so gefordert wie zwei Tage zuvor von den Indians. „Wir haben keinen Fuß auf den Boden gebracht“, resümierte ESV-Coach Norbert Zabel. Seine Mannschaft habe jedoch in den letzten Wochen stets am oberen Level gespielt, und „deshalb mache ich ihr auch keinen Vorwurf“.

Sternkopf freute sich darüber, dass seine Truppe „endlich mal wieder zuhause stark gespielt hat“. Knackpunkt sei für ihn das Unterzahltor von Christian Poetzel zum 4:1 gewesen. Das erste Drittel habe ihm nicht gefallen, meinte der TSV-Trainer, „aber ab dem zweiten Drittel haben wir wesentlich mehr gearbeitet und uns besser bewegt“. Zufrieden habe er registriert, dass seine Truppe offenbar folgendes verinnerlicht hat: „Jeder Spieler muss wissen, was er zu tun hat, und dazu gehört nicht nur das Tore schießen. Wenn man nämlich hinten gut steht, dann geht es nach vorne von alleine.“

Die sechs Punkte seien zwar ein großer Schritt in Richtung Meisterrunde gewesen, er glaube aber erst daran, wenn den Gladiators der achte Platz auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen ist: „Das ist wie beim Tennis: Gewonnen hast du erst, wenn du den Matchball verwandelt hast.“ (wk)

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