Fliegerhorst

Oberst Stefan Schmid-Schickhardt(54): Ein bewegtes Soldatenleben

Stefan Schmid-Schickhardt, der neue und vermutlich letzte Kommandeur des Waffensystemunterstützungszentrums 1 im Fliegerhorst Erding wurde am 28. September 1962 in Sigmaringen geboren. Er ist verheiratet und Vater zweiter Kinder. Seine Karriere ist beispielhaft für die Bundeswehr, in der Umzüge zum Alltag gehören.

Erding - Zur Bundeswehr kam er im Alter von 20 Jahren. Bis 1983 absolvierte er den Offizierslehrgang an der Offiziersschule der Luftwaffein Fürstenfeldbruck. Ein vierjähriges Studium der Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität der Bundeswehr in München-Neubiberg schloss sich an. Von 1987 bis 1992 war Schmid-Schickhardt Luftfahrzeugtechnischer Offizier im Aufklärungsgeschwader 51 in Bremgarten, ehe er für ein Jahr als Adjutant beim Kommandeur der Luftwaffenunterstützungsgruppe Nord in Münster arbeitete.

Danach zog er bis 1995 in den Süden – zunächst als Chef der Wartungsstaffel des Jagdgeschwaders 74 in Neuburg/Donau. Die nächsten zwei Jahre verbrachte er als Chef der Instandsetzungsstaffel des Jagdbombergeschwaders 34 in Memmingen.

Wieder quer durch die gesamte Republik ging es 1997: Von da an leitete Schmid-Schickhardt bis zum Jahr 2000 dieLuftwaffenwerft in Jever. Bis 2002 war er Dezernatsleiter im Materialamt der Luftwaffe in Köln, ehe es rheinaufwärts nach Bonn ging – von 2002 bis 2005 ans Bundesverteidigungsministerium als Referent im Führungsstab der Luftwaffe für Grundsatz Materialerhaltung. Danach setzte ihn die Bundeswehr als Kommandeur der Technischen Gruppe im Jagdgeschwader 73 in Laage ein. Dort hatte es der 54-Jährige mit dem Eurofighter zu tun.

Für zwei Jahre wechselte er ans Bundeswehr-Personalamt in Köln, ehe er bis 2012 wieder ans Ministerium ging – als Referent in der Abteilung Personal-, Sozial- und Zentralangelegenheiten. Ein Jahr lang, bis 2013, übernahm Schmid-Schickhardt das Systemunterstützungszentrum Kampflugzeuge in Manching, eher er 2014 Stellvertreter des jetzt scheidenden Oberst Markus Alder am Fliegerhorst Erding wurde.

ham

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