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Friedlich demonstrierten etwa 50 Gegner der AfD gegen eine Veranstaltung der Partei. In der TSV-Gaststätte tummelten sich rund 150 Zuhörer des MdB Peter Bystron.

Peter Bystron in TSV-Gaststätte – 150 Besucher, 50 Demonstranten

Friedliche Kundgebung gegen AfD

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Unter dem Schutz eines großen Polizeiaufgebots sind am Samstagabend Anhänger der Alternative für Deutschland (AfD) und Demonstranten gegen eine Veranstaltung der nationalkonservativen Partei in Erding aufeinander getroffen.

Erding - Der neu gegründete AfD-Kreisverband Erding hatte den Bundestagsabgeordneten Peter Bystron zu Gast. Der hatte bereits im Bundestagswahlkampf in Erding gesprochen. In der TSV-Gaststätte am Schwimmbad redete er vor rund 150 Zuhörern, eine für eine Parteiveranstaltung ungewöhnlich hohe Zahl.

Bystron referierte, wie und warum die AfD seiner Ansicht nach von den Medien entweder totgeschwiegen oder in schiefem Licht dargestellt werde. Die Partei argumentiert häufig damit, ausgegrenzt zu werden. Deswegen sei nicht so nationalistisch, sondern ihre Gegner.

Bereits eine Stunde vor Bystrons Auftritt versammelten sich am Stadion Demonstranten, initiiert von der Partei „Die Partei“. Am Ende waren es etwa 50 Teilnehmer schätzte die Polizei, die Plakate in die Höhe reckten, darunter eines mit einer braunen Unterhose.

Die Polizei war mit mehreren Kräften der Inspektion sowie des Staatsschutzes der Kripo Erding vor Ort. Es kam jedoch zu keinerlei Zwischenfällen, so die Beamten. Die Kundgebung löste sich gegen 20.15 Uhr auf.

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