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Tiroler Jazz hat es Katharina Alber angetan. 

Peter Heger lädt zur 33. Boogie-Woogie Nacht in der Stadthalle 

Groove mit der Boogie-Kathi

33 ist ja eine Schnapszahl und so darf auch ruhig auf die 33. Ausgabe der Erdinger Boogie-Woogie Nacht am Samstag, 30. März, um 20 Uhr angestoßen werden.

Erding Seit 33 Jahren organisiert der Erdinger Pianist Peter Heger dass Festival, das nichts von seiner Attraktivität und Faszination verloren hat. Die Fangemeinde ist in den vergangenen Jahren sogar deutlich größer geworden. Die Boogie-Woogie Nacht Erding bedeutet: Konzertgenuss mit virtuosen Musikern, tollem Sound und einer überschäumende Stimmung im Saal der Stadthalle Erding.

Dieses Jahr hat es Heger geschafft, Martin Schmitt nach Erding zu locken, „was nicht einfach war“, wie er meinte. Schmitt trat vorwiegend als Interpret mit Titeln von Ray Charles, Billy Joel oder Randy Newman auf. Komik ist ein Bestandteil seines Programms. Er war zudem als künstlerischer Leiter von Piano-Festivals tätig und ist unter anderem Preisträger des Tassilo-Preises der Süddeutschen Zeitung. Er komponierte zwei Titel für den ARD-Thriller „Im Visier des Bösen“ mit Klaus-Maria Brandauer. Im April 2016 feierte er sein 30. Bühnenjubiläum mit der Spider Murphy Gang, Claudia Koreck, Bodo Wartke und Joja Wendt. Im Dezember 2017 gewann er den Comedy-Preis „Böblinger Mechthild“. Der gebürtige Münchner ist ein Ausnahmetalent in der Szene und beherrscht viele Musikrichtungen.

Als weiterer Gast hat sich Katharina Alber auch Boogie-Kathi genannt, angesagt. Bereits als kleines Kind faszinierte ihr Großvater Artur Rogger sie mit seiner Art, Klavier zu spielen. Seines Zeichens eine feste Größe im Tiroler Jazz lernte er ihr in jungen Jahren das Klavierspielen. Später mit bereits erlangter Erfahrung im Klavierspiel brachte dann ein eher zufälliges Aufeinandertreffen mit dem Tiroler Star Boogie-Woogie Pianisten Robert Roth die endgültige Entscheidung, ab sofort das eigene Klavierspiel diesem Stil zu widmen. Für die Boogie-Kathi ist es das Größte, am Klavier zu sitzen und dabei zuzusehen, wie das Publikum voller Begeisterung klatscht und mit dem Fuß zur Musik wippt.

„Unerschöpflicher Ideenreichtum, swingende Improvisationsfreude, irrer Groove und eine erfrischend unkonventionelle Spieltechnik – das ist Tommy Weiss“, sagt Heger. Weiss begeistere durch seine spannungsgeladenen Darbietungen von Blues, Boogie-Woogie, Jazz und Harlem Stride Piano á la Fats Waller und lässt auch wohlbekannte Standards auf erstaunliche Art völlig neu erklingen. Stilistisches Schubladendenken finde bei ihm nicht statt – nur so sei es möglich, die oftmals völlig überraschend initiierten Variationen eines musikalischen Themas so eindrucksvoll miteinander zu verknüpfen. Neben seinen Interpretationen bekannter Jazzstandards, beeindruckt er zudem ganz besonders mit seinen virtuosen Eigenkompositionen. Und natürlich wird es sich auch der Gastgeber nicht nehmen lassen, zumindest kurz mal, in die Tasten zu greifen.  red

Karten

zum Preis ab 26 Euro gibt es bei der Stadthalle unter Tel. (0 81 22)  99 07 12

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