Messer-Mann ersticht Frau mitten auf der Straße - Täter auf der Flucht

Messer-Mann ersticht Frau mitten auf der Straße - Täter auf der Flucht

Planung für 2019

Landwirtschaftsschule wird größer

  • schließen

Einige Fachräume im Keller sind nicht mehr zeitgemäß. Dem begegnet der Landkreis mit einer Erweiterung der Landwirtschaftsschule.

von timo aichele

Erding– Über zwei Millionen Euro lässt sich der Landkreis die Erweiterung der Landwirtschaftsschule in Erding kosten. Der Schultrakt soll Richtung Süden verlängert werden. Damit können nicht mehr zeitgemäße Fachräume aus dem Keller ins Erdgeschoss verlegt werden. Der Ausschuss für Bauen und Energie stimmte der Planung am Mittwoch zu und beauftragte das Architekturbüro Stadtmüller, Burkhardt, Graf mit den weiteren Schritten.

Im Finanzplan des Landkreises ist der Löwenanteil der Ausgaben im Jahr 2019 angesetzt. Nach 30 000 Euro heuer stehen für die Planung 200 000 Euro im Vermögenshaushalt 2018. Diskutiert wurde im Ausschuss über die Position des künftigen Aufzugs und der Freibereich mit Parkplätzen und Schulgarten.

Günther Kuhn (Grüne) kritisierte die Halbierung des Gartens und forderte eine gesonderte Abstimmung über diesen Aspekt der Planung. Mit seinem Protestvotum blieb er am Ende aber allein. Die übrigen Räte wurden von dem Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), Otto Roski, überzeugt. „Die Verkleinerung des Gartens ist ein Wunsch des Lehrpersonals und mit der Regierung abgesprochen“, berichtete er im Ausschuss.

Ein vernünftig hergerichteter Parkplatz mit dann 62 Plätzen sei umso wichtiger, erklärte der Behörden- und Schulleiter. „Wir können den Studierenden nicht verbieten, dass sie mit Autos kommen. Das ist wichtig für die Attraktivität des Schulstandorts.“ Auch Landrat Martin Bayerstorffer (CSU) sprach von einer „miserabligen Parkplatzsituation“. Momentan ist hinter der Schule lediglich eine Matsch- und Buckelpiste mit Raum für ungefähr 40 Autos. Der Dr.-Ulrich-Weg mit Finanzamt, Amtsgericht, Gefängnis, Notaren, Zahnärzten und mehreren Geschäftsstellen sei ohnehin zugeparkt.

An der Schule werden laut Roski gut 50 Studierende in Haus- und Landwirtschaft unterrichtet. Zwölf Lehrkräfte sind hier beschäftigt und mehrere Dutzend Mitarbeiter im AELF im gleichen Gebäude.

Der Standort des neuen Aufzugs am Südende des Anbaus wollte Hans Schwimmer (CSU) absolut nicht gefallen. Gerade für behinderte Menschen bedeute das größere Umwege. Ein Lift in der Mitte des Bestandsgebäudes, nahe am Haupteingang sei vielleicht wünschenswert, meinte Architekt Wendelin Burkhardt. Dort müssten aber Toiletten abgebaut und mehrere Decken durchbrochen werden. „Das würde einen mittleren sechsstelligen Betrag kosten“, sagte der Planer. Außerdem sei der Aufzug an der jetzigen Stelle auch sinnvoll, weil er dort gut für Lasten genutzt werden könne.

Außerdem kämen behinderte Menschen gut in den Schultrakt, erklärte Roski. Ins Erdgeschoss des AELF gelange man auf anderem Weg über eine Rampe.

Beim Thema Barrierefreiheit ließ Schwimmer nicht locker. Auf seine mehrfache Intervention hin meinte auch der Landrat, dass eventuell Behindertenstellplätze vor dem Haupteingang geschaffen werden können. Burkhardt sicherte zu, das zu prüfen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Erster Computer der Welt steht in Oberding
Computer sind eine noch recht junge Errungenschaft. Es gibt aber eine astronomische Uhr, die 2000 Jahre alt ist und damit als ältester Computer der Menschheitsgeschichte …
Erster Computer der Welt steht in Oberding
Beim Après-Ski hat’s gefunkt
Elfriede und Helmut Fischer feierten ihre Goldene Hochzeit in Forstern mit vielen Gratulanten. 
Beim Après-Ski hat’s gefunkt
Rosenkrieg mit perfider Masche
Mit einer fiesen Masche führte ein Reisekaufmann (40) aus München einen Rosenkrieg gegen seine Ex-Lebensgefährtin (42) aus Erding: Mit perfiden Tricks erwirkte er einen …
Rosenkrieg mit perfider Masche
„Die großen Dreckarbeiten sind vorbei“
Der Weiterbau der A 94 schreitet planmäßig voran. Die Brückenbauwerke werden heuer fertig, als nächstes geht es an den Straßenbau und den Lärmschutz. Wir haben die …
„Die großen Dreckarbeiten sind vorbei“

Kommentare