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Zählt zu den Besten in der Spoken-Word-Szene: Bas Böttcher. Hier gibt er Schülern der BOS Tipps. 

Poetry-Slam-Workshop an der BOS 

Mit Sprache spielen: Profi gibt Tipps

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Bereits zum wiederholten Male fand an der Beruflichen Oberschule Erding ein Poetry-Slam-Workshop für Schüler der 13. Jahrgangsstufe statt. Die Leitung der jeweils zweistündigen Workshops übernahm der bekannte Poetry-Slamer Bas Böttcher.

Erding Bereits zum wiederholten Male fand an der Beruflichen Oberschule Erding ein Poetry-Slam-Workshop für Schüler der 13. Jahrgangsstufe statt. Die Leitung der jeweils zweistündigen Workshops übernahm der bekannte Poetry-Slamer Bas Böttcher. Ziel der Veranstaltungen war es, nach einer theoretischen Einführung selbst einen Poetry-Slam zu schreiben und diesen allein oder als Gruppe der Klasse vorzutragen.

Bas Böttcher zählt zu den Mitbegründern der deutschsprachigen Spoken-Word-Szene. Seine Texte gelten als Klassiker der zeitgenössischen Bühnenlyrik. Die Verschmelzung von Klang, Rhythmus und Sinn machen den Zauber und die Vieldeutigkeit seiner Stücke aus.

So unterteilte er seine Einführung zur Entwicklung eines Poetry-Slam in die Phasen Idee, Text und Show. Grundsätzlich sind dabei der Idee und deren sprachlicher Umsetzung keine Grenzen gesetzt. Selbst alltägliche Themen gewinnen durch das Stilmittel der Sprache an Interesse, selbst ernste Botschaften oder klischeehaftes Verhalten lassen sich oft überraschend anders und umso prägnanter transportieren, lernten die Schüler. Unter „Show“ versteht Böttcher das Vortragen der Texte, vom Spielen mit der Lautstärke über die Betonung bis zur Visualisierung von Stimmungen und Gefühlen.

In der ersten kreativen Arbeitsphase ergänzten die Schüler mit Unterstützung von Böttcher eine einzeilige Vorgabe zu einem reimenden Zweizeiler, zum Beispiel: „Brokkoli sind Bäume, nur kleiner“ und „Limousinen sind Taxis, nur feiner“. Nach dieser Aufwärmrunde galt es für alle Teilnehmer, alleine oder in kleinen Teams eigene Poetry-Slams zu entwerfen und anschließend zu präsentieren.

Trotz anfänglicher Skepsis überwog am Ende die Begeisterung am Spiel mit der Sprache. Und alle waren sich schließlich einig, dass Sprache ein Mittel sein kann, um die Welt zu bewegen.


red

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