Für mehr Verständigung zwischen den Völkern: Schatzmeisterin Brigitta Kubica, Schriftführerin Dominika Andrysczak-Bury, Beisitzerin Joanna Proksch, zweiter Generalkonsul Dr. Aleksander Korybut-Woroniecki, Schriftführerin Barbara Wieslawa Schubert, Mitglied Michael Maidl, Generalkonsulin Elzbieta Sobótka, Vorsitzende Malgorzata Maidl, Bürgermeister Max Gotz, Bürgermeisterin Eva Kolenda, Schulleiterin Monika Eder und zweiter Vorsitzender Wieslaw Dumania. Foto: Kaind

Polnisch-Christlicher Verein Erding pflegt Freundschaften und fördert Zusammenhalt

Erding -

Seit mittlerweile über zwei Jahren steht der Polnisch-Christliche Verein Erding e.V. (PCHV) als Symbol für die deutsch-polnische Freundschaft. Die Beziehungen der beiden Länder werden auch an der Grundschule am Grünen Markt gepflegt, wo Grundschulleiterin Monika Eder nun die Führungsriege des Vereins, Generalkonsulin Elzbieta Sobótka, zusammen mit ihrem Vertreter Dr. Aleksander Korybut-Woroniecki und Erdings ersten Bürgermeister Max Gotz sowie die dritte Bürgermeisterin Eva Kolenda begrüßen durfte.

Gemeinsam machten sie sich ein Bild vom Polnisch-Unterricht, der in der Schule stattfindet. Dieser wird von polnischstämmigen Grundschülern einmal in der Woche auch fleißig besucht, was die Generalkonsulin Sobótka sehr lobte: „Mehrere Sprachen sprechen zu können ist eine Gabe. Es ist unsere Aufgabe, die junge Generation dazu zu motivieren, sich weiterzuentwickeln. Freundschaften zwischen Ländern und Völkern können dabei natürlich sehr hilfreich sein.“

Auch Bürgermeister Gotz freute sich über die positiven Kontakte. „Ich bin froh, dass der Verein gegründet wurde. Es ist wichtig, die Verbindungen weiterhin zu pflegen und sich Freundschaften aufzubauen. Wir können viel voneinander lernen.“

In Erding und Umgebung leben etwa 800 Polen, der PCHV zählt derzeit knapp 100 Mitglieder.

Seit Ende 2009 wollen die Osteuropäer so ihren Zusammenhalt stärken, die Kultur fördern und für ein besseres Verhältnis zwischen Deutschen und Polen sorgen, wie Malgorzata Maidl, erste Vorsitzende des Vereins erklärt. „Wir machen auch ab und zu Ausflüge oder organisieren Pilgerreisen. Am wichtigsten ist einfach, zusammenzuhalten und sich neue Freundschaften aufzubauen.“ Ihr Ehemann, Michael Maidl, ist vor allem von der Hilfsbereitschaft der Polen überzeugt: „Wenn im Verein etwas zu organisieren ist, helfen alle zusammen. Es macht einfach Spaß, so zu arbeiten.“

Sobótka warb außerdem noch mit kleinen Präsenten für ihr Land. Viele polnische Städte seien auf jeden Fall eine Reise wert, nicht zuletzt wegen der Fußball-Europameisterschaft im Sommer. Eintrittskarten für das Finale hatte sie zum Bedauern von Bürgermeister Gotz zwar nicht dabei, dennoch erhielten der Stadtchef und Grundschulleiterin Eder jede Menge Lesestoff. ak

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