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Den Film „Brüder“ hat Nelson Berger (links sitzend) mit Wolfgang Hawel (stehend im Hintergrund) produziert, auf dem Sofa sitzen zwei der Hauptdarsteller (Isabelle Reißberg und Sebastian Brummer).

Premiere im Cineplex

„Brüder“: Ein Kinofilm made in Erding

Nelson Berger ist zwar erst 25 Jahre alt, aber in Erding bereits bekannt. Jetzt zeigt er seinen neuen Kinofilm. Am Montag, 25. November, ist Premiere der grottesken Geschichte mit dem Titel „Brüder“   im Erdinger Cineplex

Erding Er mag Charakter-Studien, zeichnet gerne Zwischenmenschliches, verabscheut das Seichte: Nelson Berger, 25, junger Filmemacher aus Pretzen, präsentiert am Montag, 25. November, um 19 Uhr, im Cineplex Erding das erste Mal seinen neuen Streifen „Brüder“.

In rund 80 Minuten geht es dabei um das zufällige, nicht gerade unproblematische Aufeinandertreffen von Zwillingen, um das Eindringen des einen in die Welt des anderen, von der Mutation einer Komödie hin zur Tragödie.

„Wir haben vor rund eineinhalb Jahren begonnen, diesen Film zu planen, haben dann seit April in den vier Locations Wien, München, Kaufbeuren und Erding, zum Beispiel in der Stadtbücherei, gedreht“, skizziert Berger die Entstehung des Films. Die Idee dazu hatte er selbst, das Drehbuch entwickelte und schrieb Sebastian Brummer.

Eigentlich ist der Mann mit dem Wuschelkopf, der im Film beide Hauptrollen spielt, Opernsänger. Er tritt auf großen Bühnen auf, singt dort berühmte Arien, bewegt sich aber auch gekonnt im Business der Schauspielerei. „Und weil er so viel unterwegs ist, hat es mit dem fertigen Drehbuch auch etwas gedauert“, so Berger.

Damit ist es durchaus gewollt, dass Nelson Berger und Co-Produzent Wolfgang Hawel dem Thema Oper in ihrem neuesten Werk eine gewisse Bedeutung beimessen, wenngleich der eigentliche Inhalt eher einen Wettstreit nach Worten als nach Noten darstellt.

Denn Toni, der erfolgreiche Sänger, der sich in seinem wohl bestellten Leben ganz glücklich fühlt, bekommt plötzlich Besuch von Zwillingsbruder Richard. Dieses Zusammentreffen wäre nicht weiter schlimm, doch Richard nistet sich immer mehr in Tonis Leben ein. Als schließlich auch noch Tonis Freundin (Isabelle Reißberg) mit in den brüderlichen Zwist hineingezogen wird, entwickelt sich anfänglicher Frust zum Chaos. Als eine Art Vaterfigur erscheint noch Guillaume (Robert Kühn).

Den Zuschauern dieser grotesken Geschichte, die doch so alltäglich erscheint, wird bei der Premiere am 25. November ein weiteres Highlight geboten. Denn Ela Cansu Bekgöz spielt eigens dafür komponierte Livemusik im Kinosaal, mit international bekannten Künstlern, die an Klavier, Geige und mit Gesang das cineastische Erlebnis abrunden wollen.   FRIEBERT HOLZ

Karten

zum Film „Brüder“ gibt es schon jetzt über Bergers Website www.sehlection-film.de oder an der Cineplex-Abendkasse.

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