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Ein ganzer Haufen Faschingsfreunde: Die närrischen Hofstaaten aus Dorfen, Erding und St. Wolfgang mit Vizelandrat Jakob Schwimmer (v. r.) und der Burschengarde (hinten).

Empfang der Prinzenpaare des Landkreises Erding

Gipfeltreffen der närrischen Regenten

Beim Empfang des Landkreises für die Prinzenpaare schaute die Dorfener Karnevalsgesellschaft erstmals mit drei Damischen Rittern vorbei.

Erding – Zur närrischen Jahreszeit lädt Landrat Martin Bayerstorfer traditionell die Prinzenpaare des Landkreises zu einem Empfang. Es war das zehnte Mal, doch dieses Mal gab es etwas Besonderes, denn aus Dorfen war kein Prinzenpaar gekommen. Stattdessen wurde die Karnevalsgesellschaft von drei Damischen Rittern repräsentiert.

Passend zu ihrer historischen Narrenhymne regiert zum 120-jährigen Bestehen der KG nicht wie sonst üblich ein Prinzenpaar die fünfte Jahreszeit der Isenstadt. Diesmal sind es die Ritter Florian Wurzer, Freiherr von der vollen Maß (Ritter fürs Bier), Stefan Waxenberger, Freiherr vom brennenden Herz (Ritter für die Liebe), und Daniel Steinweber, Freiherr von Jux und Tollerei (Ritter der Narretei). Begleitet wurden sie vom Erbprinzenpaar Natalie Goldbrunner und Kevin Schöder.

Aus St. Wolfgang präsentierten sich Prinzessin Sonja I. (Manhart) mit Prinz Christian I. (Manhart) „vom hoaßn Zwoasitzer“ mit dem Kinderprinzenpaar Prinzessin Mia I. (Rachl) und Prinz Alex II. (Bauer) „vom Armstorfer Paradies“. Als Prinzenpaar der Narrhalla Erding waren Prinzessin Melissa I. (Glück) „von Hopfensaft und Dirndlschaft“ und Prinz Dominik I. (Beierl) „von Motor und C-Rohr“ gekommen. Vertreten war auch die Burschengarde Steinkirchen, die von Markus Empl geleitet wird.

Landrat Bayerstorfer und sein Stellvertreter Jakob Schwimmer luden ins Restaurant der Stadthalle ein. „Sie alle in ihren bunten Kostümen tragen dazu bei, dass der Fasching im Erdinger Land jedes Jahr aufs Neue belebt wird“, sagte Bayerstorfer. Besonders stolz sei er auf die zahlreichen Showtanzgruppen mit ihren spektakulären Darbietungen. Solche Gruppierungen seien längst keine Frauendomäne mehr. Das sehe man am eindrucksvollen Programm der Burschengarde Steinkirchen.  

Peter Bauersachs

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