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Prosit auf den Prosper 2018 (v. l.): die Wirtsfamilie Gisela, Maxi, Martina, Stephanie und Bernhard Rötzer, Braumeister Norbert Schmank, Landrat Martin Bayerstorfer und Andreas Brenninger von der Stiftungsbrauerei.

Prosper-Anstich im Gasthof zur Post

Das Bierwunder von Erding

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Das Starkbier St. Prosper aus der Erdinger Stiftungsbrauerei ist so stark, dass es sogar Zauberkräfte freisetzt. Dieses Gefühl beschlich zumindest so manchen Gast bei der Starkbierprobe des Prosper am Freitagabend im Gasthof zur Post.

Da OB Max Gotz als Anzapfer wegen eines anderen Termins nicht anwesend sein konnte und sich sein Stellvertreter Ludwig Kirmair derart große Schuhe nicht anziehen wollte, band sich Landrat Martin Bayerstorfer den Schurz um. Für diese Aufgabe legitimiert ihn schon sein Amt als Vorsitzender der Fischer’s Wohltätigkeitsstiftung.

Bayerstorfer schlug zweimal beherzt zu und griff zum Maßkrug. Doch aus dem Fass kam kein Tropfen Bier. Der Landrat wiederholte den Vorgang, trieb dreimal den Wechsel ins Fass – doch wieder tat sich nichts.

Stimmt nicht ganz, denn plötzlich tauchten – wie von Geisterhand geschoben – mit dem Starkbier gefüllte Maßkrüge hinter dem Holzfassl auf. Hier hatte Post-Wirt Bernhard Rötzer seine hilfreichen Hände im Spiel.

Und Braumeister Norbert Schmank wollte keine Gerüchte aufkommen lassen, dass das Fass vielleicht leer gewesen sein könnte. Der kräftige Hieb des Profis reichte – und schon strömte der Prosper in die Gläser.

Stolze 8,2 Prozent Alkohol und 18,6 Prozent Stammwürze weist das Starkbier auf, ein klassischer Doppelbock, verriet Andreas Brenninger von der Stiftungsbrauerei. Er stieß nicht nur auf den St. Prosper an, sondern auch auf die Biathleten und vor allem die Eishockeystars bei Olympia an – „zwei Sportarten, mit denen Erding und der Weißbräu eng verbunden sind“.

Prächtig unterhalten wurden die Anstich-Gäste von der Weißbräu-Hausband Ledawix.

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