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Prosit auf den Prosper (v. l.): Martina Neumaier, Gisela Rötzer, OB Max Gotz, Maxi Rötzer, Braumeister Norbert Schmank, Andreas Brenniner von der Stiftungsbrauerei sowie Steffi und Post-Wirt Bernhard Rötzer. Die Band Ledawix im Hintergrund spielte fröhlich auf.

Prosper-Anstich im Gasthof zur Post

Eine Bierfontäne als Startschuss

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Erding - So lässt sich die Fastenzeit aushalten: Auch in Erding hat die Starkbierzeit 2017 begonnen. Traditionell wurde im Gasthof zur Post das erste Fass Prosper angestochen - am Freitagabend durch Oberbürgermeister Max Gotz, assistiert von Stiftungsbraumeister Norbert Schmank, Andreas Brenninger von der Stiftungsbrauerei und der Wirtefamilie Rötzer.

Erding - Gotz hat sich längst einen Namen als Meister des unkonventionellen und deswegen unterhaltsamen Anzapfens gemacht. Mit zwei Schlägen trieb er den Wechsel ins Spundloch - doch erstmal rührte sich nichts. Es bedurfte zweier weiterer Hiebe, dann kam urplötzlich eine kleine Bierfontäne aus dem Lüftungsloch auf dem Banzen. Diese spritzige Panne war freilich nicht dem OB anzulasten. Die Besucher applaudierten trotzdem kräftig, um dann den Prosper 2017 zu verkosten. Brenniger stellte den nahrhaften Trunk vor, der 18,9 Prozent Stammwürze und 8,3 Prozent Alkohol hat. Er pries den Prosper als “klassischen Doppelbock mit einem fruchtigen Karamellaroma, typisch malzig und mit einer feinen Schaumkrone”.

Der Anstich ist ein wichtiger Termin für die Erdinger Prominenz. Die ersten Krüge gingen an Stiftungsgeschäftsführer Matthias Vögele, Weißbräu-Geschäftsführer Josef Westermeier, Vize-Bürgermeister Ludwig Kirmair sowie an die Mitglieder des Stadtrats und des Verwaltungsrats der Fischer’s Wohltätigkeitsstiftung.

Brenninger blickte auf das Erdinger Bierjahr 2016 zurück, das ein besonderes gewesen sei. Zum einen habe der Erdinger Weißbräu sein 130-jähriges Bestehen gefeiert, zum anderen wurde wiederum in der Post vor genau einem Jahr das neue Stiftungsbräu Hell vorgestellt. “Ich glaube, wir haben Euch nicht enttäuscht”, sagte Brenninger und bedankte sich bei Kunden und Vereinen. Das Stiftungsbräu sei eine Erfolgsgeschichte. “Wir brauchen in Erding keinen Vergleich mit München und dem Umland zu scheuen.”

Und er erinnerte daran, dass nach wie vor ein Euro pro Hektoliter an die Wohltätigkeitsstiftung gehe, die 1891 Katharina Fischer nach dem Tod ihres Mannes, dem Brauer Friedrich Fischer, begründet hatte. Am Tag des Bieres am 23. April werde es, kündigte Brenninger an, wieder einen Ausschank auf dem Schrannenplatz geben - mit Blasmusik.

Für den richtigen Ton bei der Bierprobe sorgte die Band Ledawix, die in alter Manier von Tisch zu Tisch zog. Auf denen wurde nicht nur Fastenkost der Wirtefamilie Rötzer verspeist. Mit dem Starkbier war der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern freilich hinreichend Tribut gezollt.

Den Prosper gibt es in den nächsten Wochen in der Erdinger Gastronomie und im Getränkefachhandel.

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