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Stolperfalle: Die Gullydeckel sollen angehoben werden.

Alte Römerstrasse Langengeisling 

Radschutzstreifen statt parkende Autos

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Erding/Langengeisling – Seit vielen Jahren warten die Langengeislinger auf eine Sanierung der Alten Römerstraße. Jetzt sind zumindest Fahrradstreifen in Sicht. Parken am Straßenrand wird damit aber wohl schwierig.

von Gabi Zierz

Für Autofahrer ist die Alte Römerstraße durch Langengeisling eine beliebte Rennstrecke. Das haben die lärmgeplagten Anwohner erst wieder am Wochenende erfahren müssen. Am Sonntag stoppte die Polizei einen Moosinninger, der betrunken und mit Tempo 102 durch den Ort gerast war – bei erlaubten 50 km/h (wir berichteten). Seit Jahren fordern die Anwohner die Sanierung der holprigen und von Rillen und Wellen durchzogenen Asphaltdecke. Das würde auch den Radfahrern helfen, die sich auf der vielbefahrenen Straße schwer tun, ohne Wackler durchzukommen.

Die Alte Römerstraße ist eine Staatsstraße und lag viele Jahre lang im Zuständigkeitsbereich des Freistaats Bayern. Darauf berief sich die Stadtverwaltung stets, wenn Forderungen aus der Bürgerschaft nach einer Sanierung und einem Radweg kamen. Seit 1. Januar 2014 ist die Stadt innerorts für den Unterhalt der Alten Römerstraße zuständig, auch wenn sie laut Stadtsprecher Christian Wanninger immer noch eine Staatsstraße ist.

Immer wieder hat es Initiativen für einen Umbau gegeben, passiert ist nichts. Nun sollen wenigstens die Radschutzstreifen realisiert werden, die auch im städtischen Radverkehrskonzept vorgesehen sind. Mit den Details dazu befassen sich die Stadträte am Dienstag, 23. August, im Ferienausschuss. Beginn im Rathaus ist um 17.45 Uhr.

Zwischen Aldi in Kehr und der Einmündung der Wartenberger Straße sollen beidseits der Alten Römerstraße zwei je 1,25 Meter Breite Radschutzstreifen angebracht werden. Wie sie ausschauen, kann man an der Dorfener Straße sehen. Damit reduziert sich die Straßenbreite auf fünf Meter. Noch heuer sollen die Arbeiten umgesetzt werden, sagte Wanninger auf Anfrage. Bevor die Radstreifen realisiert werden, müssten die Sinkkästen samt Gully angehoben werden, kündigte der Stadtsprecher an. Auch die Entwässerungsrinne werde repariert und die Gehwegkanten, wo nötig, abgeflacht.

Durch die Radstreifen wird sich das Parken entlang der Alten Römerstraße künftig erledigen. Rechtlich sei es dann verboten, sagte Wanninger. Das ist ein großer Wermutstropfen für die Anwohner, die bislang ihre Autos schon mal auf die Straße gestellt haben, damit die Raser ihr Tempo drosseln.

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