Kampfflugzeug bei Madrid abgestürzt

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„Platz gesperrt“ steht auf dem roten Schild am kleinen Tor am Ricotenplatz in Altenerding. Er wird jetzt in ein Rasenspielfeld umgewandelt.

Sportanlage Altenerding Süd

Rasenspielfeld statt Rindenmulch-Wiese

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Erding – Auf dem Ricotenplatz in Altenerding Fußball zu spielen, ist kein Vergnügen. Der Allwetterplatz, dessen Belag Rindenmulch ähnelt, liegt brach. Jetzt wird ein Rasenspielfeld daraus.

Vor 13 Jahren ließ die Stadt Erding auf der Sportanlage Altenerding einen Ricotenplatz anlegen. Ein Novum damals. Die Verantwortlichen waren sogar in die Schweiz gefahren, um dort einen Ricotenplatz anzuschauen und sich von dessen Vorzügen zu überzeugen. Schließlich sollte er als Allwetterplatz im Sommer und Winter bespielbar sein.

Diese Erwartungen erfüllten sich nicht. Ein Grund dafür war die starke Staubentwicklung im Spiel- und Trainingsbetrieb, die bei einigen Fußballern sogar zu Bindehautentzündungen geführt habe, wie sich Altenerdings Fußball-Chef Hans Balbach erinnert. Als Stadtrat (Erding Jetzt) stimmte er am Dienstagabend im Planungs- und Bauausschuss wie seine Kollegen dafür, aus dem derzeit brach liegenden Ricotenplatz ein Rasenspielfeld zu machen.

280 000 Euro wird diese Umgestaltung kosten, kündigte Stadtbaumeister Sebastian Henrich an: „Wir wollen im Herbst anfangen. Ob wir noch zum Einsäen kommen, müssen wir schauen.“ Einfriedung und Flutlicht bleiben erhalten. Eine automatische Bewässerungsanlage könne an das vorhandene System des Sepp-Brenninger-Stadions angeschlossen werden.

Eine Bewässerung hätte auch dem Ricotenplatz gut getan. Auf eine Beregnungsanlage war aber einst aus Kostengründen ebenso verzichtet worden wie auf eine Umrandung, die das Unkraut besser fern gehalten hätte. So blieb der Platz als Brachfläche liegen, die nicht bespielbar war. Henrich bezeichnete den Ricotenplatz am Dienstag im Stadtrat als „Rindenmulch-Wiese“.

Für OB Max Gotz (CSU) ist die Sanierung des 50 mal 90 Meter großen Platzes eine sinnvolle Maßnahme. Auch Siegfried Ippisch (CSU) fand es gut, „Geld reinzustecken. Die Bewässerungsanlage ist gut an das bisherige System anzuschließen.“

Dass die SpVgg Altenerding das neue Rasenspielfeld dringend brauchen kann, sieht man allein an den 22 Jugendmannschaften, die sie im Spielbetrieb hat. Derzeit werde schon am Anne-Frank- und Korbinian-Aigner-Gymnasium sowie auf dem Fußballplatz von Türk Gücü Erding an der Landgerichtstraße trainiert, sagte Balbach.

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