+
Beliebter und belebter Anziehungspunkt ist das Museum Erding. Über 7000 Besuc her waren es 2016. 

Leistungsbericht des Rathauses 

Rekordbesuch im Museum

  • schließen

Das Museum Erding ist eine Erfolgsgeschichte. Seit seiner Erweiterung ist der Zuspruch der Bürger ungebrochen. Jetzt kann Leiter Harald Krause einen Besucherrekord vermelden.

Erding 7168 Bürger haben im vergangenen Jahr das Museum Erding an der Prielmayerstraße besucht – so viele wie nie zuvor. Das geht aus dem Leistungsbericht der Stadt Erding hervor. Erstmals hat das Museum damit die 7000er Marke überschritten. „Maßgeblicher Grund dafür waren die drei Sonderausstellungen im Jahresverlauf sowie das vielfältige, öffentliche Veranstaltungs- und Vortragsangebot“, sagt Museumsleiter Harald Krause. Die Sonderschauen und das Zusatzprogramm hätten 3672 Besucher ins Museum gelockt. Unabhängig davon schauen regulär rund 200 Bürger pro Monat im Museum vorbei.

„Von Ardeo bis Zehetmair“ hieß eine der drei Sonderschauen, die 26 Persönlichkeiten aus 1200 Jahren Erdinger Geschichte vorstellte und sechs Wochen lang zu sehen war.

Genauso lange konnten die Besucher die Künstlerin Magda Bittner-Simmet (1916-2008) näher kennenlernen. Anlässlich ihres 100. Geburtstags hatte ihr das Museum eine Sonderschau gewidmet. Positiv schlug sich 2016 auch noch die Ausstellung zum Kletthamer Reihengräberfeld nieder, die bereits 2015 eröffnet worden war.

Großveranstaltungen wie zum Internationalen Museumstag im Mai mit 217 Besuchern, zum Tag des offenen Denkmals im September (440 Besucher) und zur Langen Nacht der Museen und Galerien Ende Oktober (159) zogen zudem die Massen an.

Insgesamt bot das Museum im vergangenen Jahr 105 Führungen an. Mit Erfolg, denn 2046 Besucher nutzten sie, darunter viele Schulklassen. Im Fokus standen hier die Themen Archäologie, Stadtentwicklung und Glockengießerhandwerk.

Zudem gab es 29 öffentliche Vorträge und Veranstaltungen (1626 Besucher). Unter anderem stellte Dr. Albrecht Gribl den ersten Band der neuen Schriftenreihe „Schatzkammer Erding. Kunst und Kostbarkeiten im öffentlichen Raum“ vor.

Ein so großes Angebot kann nur durch viele Mitarbeiter aufrecht erhalten werden. Museumsleiter Krause ist in Vollzeit tätig. Den Kassendienst teilen sich drei festangestellte Mitarbeiterinnen und eine Vertretung. Sie unterstützen Krause auch bei der Bestandsaufnahme von Objekten, Verwaltung und Organisation. Das Team der Ehrenamtlichen besteht aktuell aus 27 Bürgern. Sie engagierten sich im vergangenen Jahr 900 Stunden unentgeltlich bei den Ausstellungsvorbereitungen, Auf- und Abbauarbeiten. „Ohne ihren freiwilligen Einsatz wäre der Betriebsablauf nicht zu bewerkstelligen gewesen“, betont Krause.

Das Museum Erding hat dienstags bis sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Am Wochenende sowie an Feiertagen leisten Ehrenamtliche den Kassen- und Aufsichtsdienst.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Der Kreißsaal öffnet im November
Neun Beleghebammen werden ab November im Klinikum Erding arbeiten. Der genaue Starttermin in der seit Juli geschlossenen Geburtsstation hängt aber noch von Bauarbeiten …
Der Kreißsaal öffnet im November
Hier finden Sie am Sonntag alle Ergebnisse des Wahlkreises Erding-Ebersberg
Welche Kandidaten ziehen für den Wahlkreis Erding-Ebersberg in den Bundestag ein? Hier finden Sie am Sonntag alle Ergebnisse der einzelnen Gemeinden für die …
Hier finden Sie am Sonntag alle Ergebnisse des Wahlkreises Erding-Ebersberg
Heuschneider-Schiff in stürmischer See
Die Gefahr ist digital. Immer mehr Menschen erledigen ihre Einkäufe online vom heimischen Sofa aus. Die Folge ist ein gnadenloser Preiskampf. Der ungleiche Wettbewerb …
Heuschneider-Schiff in stürmischer See
Eltern wünschen sich weniger Schließtage
Im Großen und Ganzen sind die Eltern mit der Kinderbetreuung im Kindergarten zufrieden. Das ergab jetzt eine Bedarfsumfrage.
Eltern wünschen sich weniger Schließtage

Kommentare