Rennradler gehören auch auf den Radweg

Moosinning - Für ihren treuen und nicht immer leichten Einsatz dankte die Gemeinde Moosinning den Schulweghelferinnen. Der Jugend-Verkehrserzieher die Polizei Erding gab wertvolle Tipps.

Sie sind die Schutzengel für die Kinder auf dem Schulweg und Vorbilder für das richtige Verhalten im Straßenverkehr. „Ohne unsere Schulweghelferinnen geht es fast gar nicht mehr. Ihnen ist es zu verdanken, dass die Kinder in der Gemeinde von dramatischen Unfällen verschont bleiben“, lobte Moosinnings Bürgermeisterin Pamela Kruppa am Dienstag im Gasthof Daimerwirt. Traditionell hatte die Gemeinde die ehrenamtlichen Helferinnen zu einem Essen eingeladen. „Damit wollen wir einen kleinen Dank abstatten für die vielen Stunden, die sich die Helferinnen auch bei Regen, Sturm und Eiseskälte zur Verfügung stellen“, erklärte Kruppa.

Einen ersten Erfahrungsbericht gab Elfriede Kastenmaier zur neu errichteten Fußgängerampel an der B 388 in der Nähe der Metzgerei Gröber in Moosinning. Gemeinsam mit Ursula Mayr, Marlies Schlösser und Barbara Pfenninger hilft sie dort an den Schultagen in der Früh zwischen 7.20 Uhr und 8 Uhr den Kindern über die Straße. „Die Ampel wird sehr gut angenommen. Etwa 40 Kinder überqueren dort die Straße. Mit den Autofahrern gibt es keine Probleme. Sie halten an, manche grüßen freundlich“, berichtete Kastenmaier.

Weniger zufrieden zeigte sich der Jugend-Verkehrserzieher die Polizei Erding, Helmut Zimmer, mit dem Verhalten der Radfahrer im Straßenverkehr. „Immer wieder müssen wir feststellen, dass Jugendliche, aber auch Erwachsene, die Regeln nicht kennen oder nicht beachten wollen“, kritisierte der Beamte.

So müssten Radwege, die als solche mit einem Schild gekennzeichnet sind, auch benutzt werden. „Das gilt im Ort wie auch außerhalb, beispielsweise zwischen Moosinning und Eichenried. Auch wer ein Rennrad fährt, muss auf den Radweg“, so Zimmer.

Mängel gebe es häufig bei der Ausrüstung. Seitenreflektoren, Dynamo und Scheinwerfer sowie Rückleuchten würden häufig fehlen oder seien nicht funktionstüchtig. „Das wird derzeit verstärkt von uns kontrolliert. Viele wissen gar nicht, dass ein Verwarnungsgeld von bis zu 30 Euro fällig werden kann“, warnte Zimmer.

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