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Teils in witzigen Kostümen werben Aktivisten für das Bienen-Volksbegehren.

Halbzeitstand aus den Rathäusern

„Rettet die Bienen“: Volksbegehren läuft gut

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Beim Artenschutz-Volksbegehren „Rettet die Bienen“ ist die erste von zwei Wochen Eintragungsfrist um. Eine Umfrage unserer Zeitung in den Rathäusern am Donnerstag zeigt: Im Landkreis Erding könnte das Volksbegehren erfolgreich sein.

Landkreis - Einige Gemeinden haben die erforderlichen zehn Prozent – bayernweit sind rund eine Millionen Unterschriften erforderlich – bereits erreicht. Gestern Abend hatten viele Rathäuser bis 20 Uhr geöffnet, um auch Berufstätigen die Chance zu geben, sich in die Listen einzutragen.

In Erding haben sich bis Donnerstag 2002 der 25 352 Wahlberechtigten eingetragen. Das entspricht 7,8 Prozent, so Christine Fuchs vom Einwohnermeldeamt.

Deutlich mehr Zustimmung findet das Plebiszit in Dorfen, wo bereits 11,8 Prozent erreicht sind. Anita Feckl berichtet von 10 745 Abstimmungsberechtigten, von denen bislang 1275 unterschrieben hätten.

Taufkirchen als drittgrößte Gemeinde im Landkreis meldet sieben Prozent. 498 von 7223 Berechtigten haben laut Anton Kreuzpointner vom Rathaus unterschrieben. Ebenfalls sieben Prozent sind es nach Angaben von Gerlinde Wimmer in Forstern. 166 von 2608 Bürgern seien im Rathaus gewesen.

Ein uneinheitliches Bild ergibt sich in der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Oberneuching. Während Ottenhofen 11,8 Prozent (169 von 1435) meldet, sind es in Neuching bislang nur 6,5 Prozent (131 von 2033).

Auch in der VG Hörlkofen weichen die Daten voneinander ab. Maria Gaigl beziffert die Zwischenbilanz in Wörth mit 11,5 Prozent (393 von 3404) und in Walpertskirchen mit acht Prozent (115 von 1385).

Ähnlich sieht es in St. Wolfgang mit 6,7 Prozent aus. Laut Anneliese Graßer haben das Begehren in der ersten Woche 228 von 3403 Stimmberechtigten unterstützt.

Der Markt Isen meldet zur Halbzeit 9,5 Prozent (406 von 4303) sowie Finsing 7,4 Prozent (240 von 3233).

In stark landwirtschaftlich geprägten Gemeinden mit weniger Zuzug kommt das Volksbegehren, das den Bauern das Arbeiten erschweren dürfte, bei Weitem nicht so gut an. Das zeigen die Zwischenstände der VG Steinkirchen. Sabine Bachmaier teilt mit, dass binnen einer Woche in Hohenpolding 3,7 Prozent (45 von 1231), in Kirchberg 4,2 Prozent (34 von 816) und in Steinkirchen 5,6 Prozent (55 von 980) erreicht worden seien.

Aus allen Rathäusern kommt die Einschätzung, dass am ersten Tag besonders viele Menschen unterschrieben hätten. Seither verzeichnen die Verwaltungen gleich bleibendes Interesse.

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