Redakteur Anton Renner

Kommentar

Revolte muss bei Verbrauchern anfangen

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Die Entscheidung, den Unkrautvernichter Glyphosat für weitere fünf Jahre zu erlauben, hat in der Politik für mächtigen Streit gesorgt. Es geht nur um den Profit, kommentiert Redakteur Anton Renner.

Es lebe der Profit: Die EU-Verlängerung für Glyphosat spült dem US-Konzern Monsanto Milliarden in Kassen. Da jubelt auch der deutsche Chemieriese Bayer, der Glyphosat-Erfinder Monsanto schlucken will. Was juckt es da, dass das Pflanzengift das Ökosystem zerstört, Insekten tötet und auch Menschen schwer krank machen kann? Da werden ein paar US-Studien über das Pestizid beeinflusst, und schon ist alles gut. 

Und unsere Landwirte? Die werden von der Agrarlobby ruhig gestellt und spritzen im guten Glauben brav alles auf die Felder, um damit ihren Ernteertrag zu erhöhen. Was erhöht wird, ist vor allem die Abhängigkeit von den Chemiekonzernen. Und unsere Politiker? Solche wie Agrarminister Schmidt von der CSU sind Teil dieses schäbigen Spiels. Was ist zu tun? 

Die Revolte muss bei uns Verbrauchern anfangen. Nicht alle, aber viele können mit dem Einkaufswagen entscheiden. Gesundes, aus biologischem Anbau stammendes Essen hat eben seinen Preis.

>Hier der Bericht dazu.

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