In rotes Scheinwerferlicht getaucht rockten Reach out rund um Sängerin Dani mit Eigenkompositionen. Foto: Kuhn
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In rotes Scheinwerferlicht getaucht rockten Reach out rund um Sängerin Dani mit Eigenkompositionen. Foto: Kuhn

Das Rock-Funk-Country-Quartett

Erding - Reach out gastierte auf der Bühne am Volksfestplatz und enttäuschte seine Gäste nicht.

Mit einem Proberaum in Erding und einem musikalischen Kopf aus der Herzogstadt, darf die Band sich als Erdinger Gwachs fühlen. Daniela Jasch alias Dani schreibt die Texte der Eigenproduktionen und strickt das musikalische Gerüst, das sie dann mit ihren Männern umsetzt, ausbaut, und bühnenreif macht.

„Wir können leider nur einmal pro Woche proben“, klagt sie und verrät: „2011 soll eine neue CD herauskommen.“ Beim Konzert muss sie selbst darüber ein wenig lachen, denn die Hobby-Musiker haben ja alle noch einen Beruf. Aber Dani ist enorm kreativ, setzt bei „Call me“, einem der selbst geschriebenen Songs, ein Megaphon ein, spielt mit dem typischen verzerrten Ton des Druckkammerlautsprechers.

Christan ist der neue Drummer der Band, hat sich hervorragend eingespielt, setzt eigene Akzente. Ein Waschbrett als Percussionsinstrument, das geht. „Krass, wie?“ fragt Dani lachend ins Publikum, das aber irgendwie fad wirkt. „Ihr seid so staad...“, sagt die Sängerin, Gitarristin und Mundharmonika-Spielerin und rümpft die Nase. Aber irgendwie kriegt vor allem der hart arbeitende Christian mit seinen treibenden Rhythmen es doch noch hin, dass die einen oder anderen Füße in Bewegung kommen, schließlich war das alles ja auch als Tanzabend angekündigt.

Enorm breit ist das Spektrum an Stilen, die die junge Band pflegt - von Country über Rock bis Funk ist alles drin. Auch Harrys Gesangsstimme ganz im Stil von Bob Dylan ist hörenswert. Philipp am zuweilen richtig kräftigen Bass hält den Sound der vier zusammen, die damit die klassische Rock-Anordung realisieren, mit Rhythmus- und Solo-Gitarre, Schlagzeug, und eben dem Bassmann, der sich auch immer wieder in Szene zu setzen versteht. „Everytime“ ist die zweite Eigenkomposition und schon auf der ersten CD zu finden. Hier kann man den Fanclub schon mitsingen hören.

klk

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