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So soll das neue Bahnhofsviertel aus dem Fliegerhorst-Gelände einmal aussehen.

Stadtrat beschließt Machbarkeitsstudie

Beim neuen Bahnhof will Erding keine Zeit verlieren

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Die Stadt Erding macht sich auf den Weg, den neuen Fliegerhorst-Bahnhof zu planen. OB Max Gotz will keine Zeit verlieren.

Erding – Die Stadt Erding macht beim S-Bahn-Ringschluss Tempo. Die Nachricht aus dem Verkehrsministerium, dass das Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt durchs Stadtgebiet anläuft, war erst wenige Stunden alt (wir berichteten), als der Stadtentwicklungsausschuss in seiner Sitzung am Donnerstagabend die nächste Weiche stellte. Einstimmung beschloss er eine so genannte vertiefte Machbarkeitsstudie für den neuen Verknüpfungsbahnhof im Fliegerhorst.

Christian Famira-Parcsetich vom Stadtplanungsamt erklärte, dass die Baumaßnahmen der Bahn (Ringschluss) und der Stadt (neues Bahnhofsquartier mit neuem zentralem Busbahnhof) „frühestmöglich“ aufeinander abgestimmt werden müssten. „Ziel sind zwei Projekte in einer Baustelle“, so Famira-Parcsetich. „Das ist zwar sehr anspruchs-, aber sinnvoll.“

Die Studie ist teuer. Die Stadt hat für das „Sonderprogramm Militärkonversion“ 1,3 Millionen Euro Fördergelder beantragt. Der Auftrag muss europaweit ausgeschrieben werden. Die Regierung von Oberbayern hat eine Förderquote von 80 Prozent zugesagt.

Gotz warb dafür, beim Ringschluss keine Zeit mehr zu verlieren. „Wenn der Planfeststellungsbeschluss vorliegt, müssen wir die Ärmel hochkrempeln, dass die Bahn dann auch mit dem Bauen anfängt.“ Das sei keine Selbstverständlichkeit. Allerdings glaubt Gotz, dass bei diesem Vorhaben der „politische Druck mittlerweile so hoch ist, dass auch etwas passiert“.  ham

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