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Auf künstlerischer Spurensuche in der Herzogstadt: Dazu lädt das Buch „Schatzkammer Erding“ ein, das im Museum Erding vorgestellt wurde (v. l.): Günther Pech (Stadtmarketing), Fotograf Jürgen Naglik, Oberbürgermeister Max Gotz, Autor Dr. Albrecht A. Gribl, Grafiker Michael Lang, Bartholomäus Aiglstorfer (Kulturamt), Stadtbaumeister Sebastian Henrich und Museumsleiter Harald Krause.

Buchvorstellung 

Schatzkammer Erding

Erding – Kunst und Kostbarkeiten in der Herzogstadt: In seinem Buch „Schatzkammer Erding“ stellt der Lengdorfer Autor Dr. A. Albrecht Gribl rund 200 Kunstwerke vor. Das Werk lädt dazu ein, auf Entdeckungsreise zu gehen, um die großen und kleinen Sehenswürdigkeiten zu betrachten.

Rund 150 Seiten hat das Buch „Schatzkammer Erding“, das am Donnerstagabend im Museum Erding der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Ab sofort kann es zum Preis von 19,50 Euro erworben werden.

An der Entstehung des Werkes feilten Fachleute aus dem Landkreis. Dr. Albrecht Gribl zeichnet für Idee und Inhalt verantwortlich. Die Buchkonzeption und Gestaltung übernahm der Erdinger Grafiker Michael Lang. Die aussagekräftigen und ästhetisch ansprechenden Bilder stammen überwiegend vom Fotografen Jürgen Naglik. Die sorgfältig recherchierte Arbeit erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, präsentiert aber eine Fülle interessanter Exponate, die man beim täglichen Gang durch die Stadt und ihre nähere Umgebung oftmals gar nicht wahrnimmt. Denkmäler wie die Pestsäule in Indorf, Wasserspiele wie der Sterntaler-Brunnen am Bahnhof, Kunst am Bau und freie Kunstwerke sowie Kleindenkmale und volkskundliche Kleinode werden präsentiert.

Hilfreich und praktisch sind die Stadtpläne im Buch, die zielsicher zu den vorgestellten Schätzen führen. Das Werk enthält auch filigrane Zeichnungen von Langs Vater Wilfried, der ebenfalls als Grafiker in Erding wirkte und 2013 verstarb.

Oberbürgermeister Max Gotz nannte die „Schatzkammer Erding“ ein „ganz hervorragendes Werk“. Es inspiriere beim Gang durch die Stadt, „noch mehr auf die kleinen Dinge zu schauen. Ich kenne viele Winkel, die hier abgebildet sind“. Das Buch schenke „kleine, intime Augenblicke, die uns eine besondere Lebensqualität geben können“. Abschließend meinte der OB: „Ich wünsche, dass dieses Buch ein guter Botschafter ist.“ Museumsleiter Harald Krause dankte allen Beteiligten und sprach von einem „großen Meilenstein“. Denn „Schatzkammer Erding“ ist der erste Band einer Schriftenreihe des Museums Erding. Eine weitere Schrift über den Fliegerhorst ist bereits in Arbeit.

Autor Gribl verwies auf eine interessante Bilanz. 56 Prozent der vorgestellten Kunstwerke seien in öffentlicher Hand, annähernd die Hälfte in Privatbesitz. Sein Fazit: „Die Bürgerschaft trägt sehr zum Erscheinungsbild der Stadt bei.“

Gribls Buch gibt kenntnisreich Aufschluss über namenlose Kunstwerke. „Erstmals können mit dieser Publikation nachweisliche Grundlagen für einen erstaunlichen Schatz im öffentlich zugänglichen Stadtraum Erdings vorgelegt werden“, schreibt der Autor.

Weitere Infos gibt es im Internet auf www.museum-erding.de unter der Rubrik Veranstaltungen.

Vroni Vogel

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