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Freuten sich über die tolle Resonanz (stehend, v. l.): Lehrerin Ulrike Vogt, Alexa Richter, Franziska Zeitler, Franziska Grüneberg, Hannah Emmert, Anna Dybilasz, Emilia Wassiljew, Veronika Neumaier, Julia Steier, Benedikt Badke, Niklas Adelsperger und Yannik Struss; (kniend, v. l.) Pauline Mayrhofer, Antonia Riederle, Katharina Sturm, Helena Brunnlechner, Tim Schels und Christoph Dünhuber.

Anne-Frank-Gymnasium

Schüler kicken mit Flüchtlingen

Erding – Einer sozial benachteiligten Gruppe helfen: Das war die Aufgabenstellung eines Projekt-Seminars am Anne-Frank-Gymnasium in Erding.

Unter dem Titel „Glücksprojekt“ planten 17 Schüler ein Fußballturnier, in dem sie gegen 22 minderjährige Flüchtlingen, die unter anderem aus Afghanistan, Syrien, Eritrea und Somalia stammen, antraten. Da vor allem Mädchen an dem Ethik-Seminar teilnahmen, wurden zur Verstärkung Freunde vom SV Wörth mit ins Boot geholt. In sechs Spielen von jeweils zehn Minuten traten fünf Sechser-Teams gegeneinander an. Es ging um Schokolade fürs Siegerteam und Fußbälle für die Flüchtlinge.

Vor dem Turnier hatten die Gymnasiasten viel zu planen. Es galt, Sponsoren ins Boot zu holen, die Teilnehmer einzugeladen, Essen und Trinken zu organisieren. Bei der Sponsorensuche kamen über 800 Euro zusammen. Wichtigster Unterstützer war der Lions Club Erding, aber auch der Erdinger Weißbräu, die Raiffeisenbank, Immobilien Sperr & Zellner sowie die Fahrschulen Flittner und Englberger zeigten sich großzügig. Am Ende blieb sogar Geld übrig, das das P-Seminar an die Flüchtlingshilfe spenden wird.

Professsor Gerd Hohlbach, Vizepräsident des Lions Clubs, schaute beim Turnier vorbei, vielleicht auch, um die Schule zu besuchen, an der er Anfang der 1970er Jahre sein Abitur gemacht hat. Der ereignisreiche Tag endete mit einem Grillabend.  

fh

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