Schulen des Landkreises 

Zehn Prozent Strom gespart

Erding – Der Energieverbrauch an den Landkreisschulen sinkt. Seit 2011 sind elf Prozent Strom eingespart worden. Auch beim Wasser wird der Hahn immer öfter zugedreht.

Als die Schüler am Montag nach den Weihnachtsferien in ihre Klassenzimmer zurückkehren, war es mollig warm. Bei Minusgraden im zweistelligen Bereich muss Energiesparen hintan stehen. So so kalt ist es selten. Der Energieverbrauch an den Realschulen, Gymnasien, an der Berufsschule, der FOS/BOS und den Förderzentren ist seit Jahren rückläufig. Das spart dem Landkreis bares Geld. Darauf hat Landrat Martin Bayerstorfer in der Jahrespressekonferenz hingewiesen.

So ging der Stromverbrauch zwischen 2011 und 2015 um 276 000 Kilowattstunden oder 11,3 Prozent zurück. 2015 bedeutete das eine Einsparung von 62 650 Euro. Bayerstorfer wies aber auch darauf hin, dass die Zahl der Elektrogeräte an den Schulen weiter steige. So gab es etwa am Gymnasium Dorfen vor sechs Jahren 1800 bewegliche Geräte, mittlerweile sind es 3300.

Mit Abstand größter Stromverbraucher ist die Berufsschule Erding mit ihren energieintensiven Werkstätten und dem Gastrozentrum.

Leicht rückläufig ist nach den Worten des Landrats auch der Wärmeverbrauch. Er sank in den vergangenen vier Jahren um netto 51 300 Kilowattsunden. Allein 2015 konnten so 3000 Euro eingespart werden. Nur zwischen 2014 und 2015 war ein Anstieg um 272 000 Kilowattstunden zu beobachten. Der Landrat hat dafür aber eine Erklärung: die intensivere Nutzung durch die Vereine auch während der Ferien und an den Wochenenden.

Auch beim Wasser kann das Landratsamt minimale Einsparungen feststellen. Der Verbrauch ging 2015 im Vergleich zu 2011 um 363 Kubikmeter zurück, was 1,5 Prozent oder 1042 Euro entspricht. Dass 2014 mehr Wasser verbraucht wurde, führt der Landrat auf den heißen Sommer zurück, immerhin der drittwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die intensivere Sporthallennutzung habe sich auch hier ausgewirkt.

Bayerstorfer freut dieser Trend. „Auch wenn es nur wenige Prozente sind, unser Bemühen, Energie zu sparen und das auch zu vermitteln, zeigt Wirkung.“ Hinzu komme, dass man auch bei Neubauten und Sanierungen darauf achte, dass im Betrieb möglichst wenig Energie eingesetzt werden müsse.

Der Aufbau eines Energiemonitorings in sämtlichen Liegenschaften des Landkreises ist laut Bayerstorfer fast abgeschlossen. Die Installation zahlreicher Zähler solle die Verbräuche da dokumentieren, wo sie entstehen – und zum Sparen anregen.

ham

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