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Schwitzen in klirrender Kälte: Uwe Barth (l.) und Jörg Wund von der Therme Erding präsentieren die neue russische Banja-Sauna.

Neue Banja-Sauna in der Therme Erding

Sibirische Zirbe sorgt bei 70 Grad für Entspannung

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Erding  - In der weltgrößten Thermen- und Saunalandschaft gibt es eine neue Sauna. Wir sind in der Banja-Blockhütte aus Sibirien schon mal Probe gesessen.

Das Wetter hätte nicht passender sein können für das, was am Mittwoch in der Therme Erding gefeiert wurde: Bei Schnee und Kälte zieht es die Menschen ins Warme. Pünktlich zum russischen Weihnachtsfest nahm die Therme ihre 26. Sauna in Betrieb, die zugleich die größte in Erding ist: die Schwitzstube Banja, in der knapp 100 Kubikmeter Holz verbaut wurden und in der rund 100 Gäste pro Aufguss bei 70 Grad Platz finden.

Die massiven, zum Teil über 200 Jahre alten Stämme russischer Zirbe wurden 6500 Kilometer aus Sibirien nach Erding – die Banja befindet sich hinter der Stonehenge-Anlage – gebracht und hier zu einem großen Blockhaus zusammengezimmert.

Die Hütte ist nach den Worten von Inhaber Jörg Wund nur der Anfang eines neuen Saunadorfs, das sich um das Ostufer des Thermensees gruppieren wird.

Bei der offiziellen Eröffnung erklärte Wund: „Wir wollten wieder mal etwas ganz Neues. Wir haben die Südsee, Stonehenge und Venedig, jetzt haben wir auch Russland. Ursprünglich seien Saunen nämlich eine russische Erfindung, die von den Finnen übernommen wurde.

Vom Probebetrieb berichtete Prokurist Uwe Barth, „dass die Resonanz seit Weihnachten sehr positiv ausfällt“. Die Gäste könnten in der Banja ein ganz besonderes Programm genießen, einschließlich eines russischen Wodkas zu Beginn. Geboten würden klassische Aufgüsse und Rituale, bei denen vor allem Birkenquasten zum Einsatz kämen.

Aufgebaut wurde die Hütte von einer Tölzer Spezialfirma mit Unterstützung der Zimmerei Beyerl aus Maria Thalheim. Das Projekt stand unter Zeitdruck: Seit Juni wurde das 500 000-Euro-Projekt realisiert.

Dass die Banja in einem winterlichen Idyll liegt, ist auch der Skiwelt Wilder Kaiser Brixental zu verdanken, die mit einer Schneekanone im Dezember schneller als Frau Holle war. Ein Iglu und eine Schneebar folgen noch.

Bei der Therme stehen die Zeichen weiter auf Wachstum: 1,74 Millionen Besucher im Jahr 2016 sind ein neuer Rekord.

Hier sehen Sie Bilder von der neuen Sauna

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