Auf Nachfrage der Heimatzeitung kam damals Bewegung in die Sache, und es war die Rede von zwei Probeampeln – an der Montessori-Schule und am Ortsausgang Richtung Erding.

Sicherheit der Kinder

Probeampel für Aufkirchen

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Bürgermeister Bernhard Mücke teilte am vergangenen Dienstag im Gemeinderat mit, es werde demnächst eine Probeampel im Ort errichtet. 

Aufkirchen – Zahlreiche Aufkirchener Eltern, die sich um die Sicherheit ihrer Kinder auf dem Schulweg sorgen, können ein wenig durchatmen. Wie Bürgermeister Bernhard Mücke am Dienstag im Gemeinderat mitteilte, wird demnächst eine Probeampel im Ort errichtet.

Die Situation in Aufkirchen ist alles andere als ungefährlich. Unter anderem müssen Schulkinder die viel befahrene Kreisstraße ED 7 auf dem Weg zum Schulbus überqueren. Unsere Zeitung hat im März ausführlich über die Lage im Ort berichtet. Auf dem Gehsteig gibt es lediglich eine gelbe Markierung, die die Schulkinder darauf hinweist, dort die Straße zu überqueren. Es gibt auch keine Hinweisschilder, die Autofahrer zur Vorsicht mahnen.

Auf Nachfrage der Heimatzeitung kam damals Bewegung in die Sache, und es war die Rede von zwei Probeampeln – an der Montessori-Schule und am Ortsausgang Richtung Erding.

Doch damit hatte sich das Ganze eine Zeitlang wieder gelegt, ohne dass etwas geschehen war. Silke Kiwus-Englmann, die im Ort am Eichenring wohnt, berichtete kürzlich unserer Zeitung von ihren Sorgen. „Mir reicht’s“, schimpfte die zweifache Mutter. Zumal der Bürgermeister ja direkt an der Dorfstraße wohne und die Lage kenne.

Auf erneute Nachfrage teilt das Landratsamt, das für die Kreisstraße zuständig ist, nun mit, dass für Aufkirchen eine Probeampel zur Verfügung stehe. Diese werde auf Höhe der Christian-Jorhan-Straße installiert. „Bei der Montessori-Schule wäre aufgrund der örtlichen Verhältnisse sowieso kein geeigneter Standort vorhanden“, sagt Sprecherin Claudia Fiebrandt-Kirmeyer.

Es sei jetzt zu klären, wo die Ampel genau aufgestellt werden könne, da auf der Nordseite nur ein Gehweg mit 1,20 Metern Breite zur Verfügung stehe und der Ampelfuß, ein Betonklotz, allein schon 80 mal 80 Zentimeter groß sei. Das Staatliche Bauamt Freising müsse mit der Gemeinde Oberding noch eine Lösung finden, eventuell teilweise auf Privatgrund. Die Beteiligten seien bemüht, die Maßnahme zeitnah umzusetzen. Die Ampel soll für mindestens neun Monate aufgestellt werden.MARKUS SCHWARZKUGLER

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