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Für eine gedeihliche Nachbarschaft in der Freisinger Siedlung setzen sich weiterhin ein (hinten, v. l.): Rainer Peipe (Kassenprüfer), Ehrenvorsitzender Walter Spitzer, Sibylle Banner (Vizepräsidentin des Eigenheimerverbands Bayern), Günther Sandner (Schriftführer), Theresia Lex (Kassenprüferin), Alexander Metelka (Mitglied im Landesv orstand des EHVB), Vorsitzender Emeran Pointner, Hans Glück (Beisitzer), Ehrenvorsitzender Karl Heinz Bauernfeind (2. Vorsitzender) sowie (vorne, v. l.): Georg Werner (Beisitzer), Hildegard Heilmaier (Schatzmeisterin), Hans Grabmayr (Beisitzer), Resi Werner (2. Schatzmeisterin), Ehrenmitglied Georg Gruber (Beisitzer) und Lotte Radon (Beisitzerin). 

Siedlervereinigung Erding I

Einsatz für die Freisinger Siedlung

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Sein Vater Heinrich war 1934 Gründungsvorsitzender der Vorstädtischen Kleinsiedlung Erding, er selbst ist seit über 50 Jahren im Vorstand der Siedlervereinigung I in Erding aktiv. Dafür wurde Karl Heinz Bauernfeind nun zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Erding– Sein Vater Heinrich war 1934 Gründungsvorsitzender der Vorstädtischen Kleinsiedlung Erding, er selbst ist seit über 50 Jahren im Vorstand der Siedlervereinigung I in Erding aktiv. Dafür wurde Karl Heinz Bauernfeind nun zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Daneben konnte Vorsitzender Emeran Pointner in der Generalversammlung eine ganze Reihe von Siedlern ehren: Ebenfalls ein halbes Jahrhundert dabei sind Brigitte Strasser und Andreas Kronseder, gefolgt von Ehrenmitglied Georg Gruber (49 Jahre). 35 Jahre halten Erna Adelsberger, Hans Glück, Waltraud und Albert Mehringer, Maria Müller, Waltraud und Günther Sandner, Marianne Schels, Günter Grzegorek, Waltraud und Manfred Baumgartner, Albert Roth sowie Irene und Heinrich Schraufstetter dem Verein die Treue.

Für 25 und 30 Jahre Mitgliedschaft wurden Reinhold Heinle, Maria und Manfred Müller, Rita und Josef Vilser, Barbara und Ferdinand Wörndle, Theresia und Georg Werner sowie Ingrid Blaschke geehrt. Für über 30 beziehungsweise 15 Jahre aktive Mitarbeit im Verein wurden Johann Glück und Rainer Peipe mit der Verdienstmedaille Stufe 2 sowie Johann Grabmayr, Günther Sandner, Theresia und Georg Werner mit dem Ehrenzeichen des Verbands ausgezeichnet.

Die Neuwahlen erbrachten kaum Neuerungen. Schatzmeister und Ehrenvorsitzender Walter Spitzer sowie Kassenprüfer Josef Lex legten aus gesundheitlichen Gründen ihre Ämter nieder. Hildegard Heilmaier wurde zur Schatzmeisterin und Theresia Lex zur Kassenprüferin gewählt. Pointner und sein Stellvertreter wurden, wie alle anderen Funktionäre, im Amt bestätigt.

Eine Kuh in der Freisinger Siedlung

1938 gründeten 16 Familien die Freisinger Siedlung. Sie erwarben damals für jeweils 10 000 Mark von der Reichsheimstätte die rund 1300 Quadratmeter großen Grundstücke. Die in nachbarschaftlicher Hilfe gemeinsam gebauten Spitzhäuser waren klein, die Gärten groß. Das war das Konzept: Die Familien sollten einen Gutteil ihres täglichen Bedarfs selbst decken, mit Obst und Gemüse aus eigenem Anbau sowie Eiern und Fleisch der Kleintierhaltung. In einem Anwesen soll sogar einmal eine Kuh gehalten worden sein.

Mittlerweile werfen die Grundstücke ganz andere Früchte ab: Die Siedlung ist zu einer begehrten Wohngegend geworden. Aus einer Bauparzelle wurden vier, die Anzahl von Häusern und Bewohnern hat sich entsprechend vergrößert. Und längst nicht mehr jeder Hausbesitzer ist Mitglied im Verein – zu Beginn der Siedlung undenkbar.

Noch immer bietet der Verein neben geselligen Veranstaltungen wie Stammtischen, Weihnachtsfeier und Ausflug auch Rechtsberatung über den Eigenheimerverband Bayern sowie eine kostenlose Haus- und Grundstückshaftpflichtversicherung an. Außerdem kann man Geräte für die Gartenpflege leihen.

In der Versammlung ging Sibylle Banner, Vizepräsidentin des Eigenheimerverbands Bayern, auf die politischen Forderungen des Verbands ein. Aktuelles Thema ist unter anderem die beim Bayerischen Verfassungsgericht eingereichte Popularklage gegen die Straßenausbaubeitragssatzungen und gegen „fiktive Ersterschließungen“.

red

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