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Digitaler Parkschein: Wie die App funktioniert, erklärten OB Max Gotz, Daniel Kabjoll (Verkehrswesen) und Mark Riedl (Firma Sunhill). 

Neues Angebot in der Stadt Erding  

Smartphone-App für Parkscheine

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Die lästige Suche nach Kleingeld für den Parkschein-Automaten hat in Erding ein Ende. Künftig kann man seinen Parkschein mit einer Smartphone-App kaufen. Das hat viele Vorteile, ist aber auch teurer.

Erding– 100 Städte und Gemeinden bundesweit nutzen bereits den Service der Smartphone-App TraviPay, die die Firma Sunhill aus Erlangen erfunden hat. Seit gestern zählt auch die Große Kreisstadt Erding dazu. „Wir haben schon den ersten User“, freute sich Oberbürgermeister Max Gotz bei der App-Präsentation im Rathaus. Mit dem Angebot an Gäste und Bürger gehe die Stadt mit der Zeit und trage dem Wandel hin zum bargeldlosen Zahlungsverkehr Rechnung, so der OB.

Die Idee dazu hatte Daniel Kabjoll, Leiter Verkehrswesen im Rathaus. „Von Autofahrern kamen schon länger Anfragen, ob wir die Parkscheinautomaten nicht bargeldlos ausstatten können“, erzählte er. Das sei nun mit der App, die man sich kostenlos aufs Smartphone herunterladen könne, möglich. Es funktioniere aber auch mit alten Handys per SMS.

Möglich ist die Nutzung in allen öffentlichen und kostenpflichtigen Parkplätzen im Stadtgebiet. Die App zeigt dem Bürger automatisch den aktuellen Standort und die Parkzone an. Der Parkschein wird per Knopfdruck auf das Display bezahlt. Hilfreich: Das System verfügt über eine Standort-Erkennung. Es speichert also, wo das Fahrzeug abgestellt ist. Für Gäste, die sich in Erding nicht so gut auskennen, kann die Zusatzfunktion „Zurück zum Auto“ ein Vorteil sein.

Die App erinnert den Kunden außerdem daran, dass die Parkzeit abläuft. Hat man noch länger in der Stadt zu tun, kann man die Frist bequem per App verlängern – „natürlich nur bis zur Höchstparkdauer“, erklärt Mark Riedl, Vertriebsleiter der Firma Sunhill.

Die städtischen Verkehrsüberwacher können über eine elektronische Kennzeichenabfrage überprüfen, ob für das Fahrzeug ein Handy-Parkschein gelöst worden ist. „Wir sind jetzt auch schon mit Smartphones unterwegs“, sagte Kabjoll. Der digitale Parkschein bedeute für die Mitarbeiter keinen relevanten Mehraufwand.

Einziger Nachteil: Die digitale Variante des Parkscheins ist für den Bürger teurer. Er muss für die Nutzung von TraviPay zusätzlich 14 Prozent der Parkgebühr zahlen. Hinzu kommen 14 Cent als Servicegebühr pro Parkvorgang. Ein Beispiel: Wer für einen Euro parkt, zahlt 1,28 Euro. Die Gebühr werde direkt über die Mobilfunkrechnung oder das Prepaid-Guthaben abgerechnet, so Riedl.

Wem das alles zu viel Technik ist, der muss sich nicht umstellen. Die Parkscheinautomaten bleiben bestehen.

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