Hans Moritz, Redaktionsleiter des Erdinger/Dorfener Anzeiger.

Kommentar zum Wochenende

Soldat mit Doppelleben:  Unerträglicher Schlendrian

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Ein hessischer Soldat kann monatelang ein Doppelleben als syrischer Flüchtling führen und einen Anschlag planen, ohne dass davon einer Notiz nimmt. Geht gar nicht, meint Redaktionsleiter Hans Moritz in seinem Kommentar zum Wochenende.

Der Fall des Soldaten mit einem Doppelleben als Flüchtling macht Angst und offenbart das zeitweise Versagen des Staates in der Hochzeit der Flüchtlingswelle. Wie kann es sein, dass ein Hesse über Wochen als Pseudo-Syrer Bundes- und Landesbehörden in zwei Bundesländern zum Narren hält. Ein Syrer, der kein Arabisch kann? Es kann nicht sein, dass das niemandem aufgefallen ist.

Landrat Martin Bayerstorfer hat immer wieder scharf kritisiert, dass beispielsweise aus dem Warteraum Asyl massenweise Migranten herausmarschiert sind, um dann unregistriert mit unbekanntem Ziel zu verschwinden. Man könne die Leute ja nicht einsperren, hatte das Bundesamt für Migration stets betont.

Nein, einsperren hätte das Bamf niemanden müssen. Es hätte gereicht, wenn jeder Flüchtling anständig registriert und überprüft worden wäre. Bis heute wissen wir nicht, wer alles in unser Land eingewandert ist.

Mehr Sorgfalt muss auch die Bundeswehr walten lassen. Braun gehört zum Tarnfleck. In der Gesinnung der Truppe sollte die Farbe tabu sein.

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