Gruppenfoto mit Ausblick: Der neu gewählte SPD-Ortsvorstand Erding mit (v. l.) Beisitzerin und Dritter Bürgermeisterin Eva Kolenda, Vize Christian Zimmermann, Kreisvorsitzender Michaela Meister, Vorsitzendem Horst Schmidt, Beirätin Christa Nickisch, Kassierer Matthias Reder, Beisitzer Markus Marschall, Vize Willi Scheib, Siegfried Draxler (AG 60 plus) und den Beiräten Ulrich Reinhardt und Hans Schmidmayer. foto: lib

SPD-Ortsverein Erding: Horst Schmidts rollende rote Sprechstunde

Erding - Mit neuem Elan und bewährtem Vorstand geht der SPD-Ortsverein Erding in die Wahljahre 2013/2014 gehen: Die Mitglieder bestätigten Horst Schmidt als Vorsitzenden.

Der alte und neue SPD-Ortsvorsitzende Horst Schmidt versprach, gerade eine Woche in der passiven Altersteilzeit, sich stärker zu engagieren als in den vergangenen zweieinhalb Jahren. So will er ab Juli „rollende rote Sprechstunden“ in den Erdinger Stadtteilen anbieten. Schließlich hat er jetzt einen roten Roller.

Mit Blick auf die Landtags- und Bundestagswahlen 2013 sowie die Kommunalwahlen 2014 meinte Schmidt: „Die Chancen stehen nicht schlecht, dass wir bessere Ergebnisse erzielen als zuletzt.“ Die SPD werde sich weiter für ein gutes Leben in Stadt und Landkreis und eine Politik der sozialen Gerechtigkeit einsetzen.

Der Bürgerentscheid gegen die dritte Startbahn erfreut die Genossen. Schmidt dankte den Münchnern und begrüßte die Entscheidung von Christian Ude, nicht mehr daran zu rütteln. Kurz ging Schmidt auch auf das Ja der SPD zur Südvariante der Nordumfahrung ED 99 und zur Nordeinschleifung der Walpertskirchener Spange in den S-Bahnringschluss ein: „Es ging nicht darum, mit der Mehrheitspartei zu klüngeln, sondern es gab sachliche Gründe dafür.“ Willi Scheib ergänzte, es habe sich keine Stadtratsfraktion „so viel Arbeit gemacht mit dem Thema wie wir“. Jutta Harrer bedauerte, dass der SPD-Vorschlag mit einem Bahnhof im nördlichen Fliegerhorst-Areal vom Wirtschaftsministerium nicht berücksichtigt wurde, „obwohl klar war, dass er der bessere gewesen wäre“.

Neu in der SPD-Führungsriege ist Christian Zimmermann. Der 26-jährige Erzieher ist vor kurzem aus Mühldorf nach Erding gezogen. Er und SPD-Urgestein Willi Scheib sind Schmidts Stellvertreter. Ein dritter Vize könnte aus Bockhorner Reihen kommen, denn der dortige SPD-Ortsverein hat sich den Erdingern angeschlossen. Nicht nur deshalb fiel die Mitgliederbilanz mit zehn Neueintritten erfreulich aus. Derzeit gibt es in Erding 95 Genossen. Spätestens 2013, wenn der Ortsverein 100-jähriges Bestehen feiert, will Schmidt die 100er Marke knacken. Trotz der Neueintritte liegt das Durchschnittsalter der Genossen weit über 50 Jahre, so Schmidt. Hoffnung auf einen Zuwachs Jüngerer gebe die neue Arbeitsgemeinschaft der Jusos. (zie)

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