Spenden für Tierheimbau nötig

Erding - Das wichtigste Projekt in der über 20-jährigen Geschichte des Tierschutzvereins Erding ist der Bau eines Tierheims. Bei der Finanzierung ist der Verein auf Spenden angewiesen.

Was als kleine Privatinitiative begonnen hat, ist mit über 600 Mitgliedern heute fast ein kleines Unternehmen. Mit der Betreuung von Fundtieren übernimmt der Tierschutzverein zwar kommunale Aufgaben, er finanziert sich jedoch zum überwiegenden Teil aus privaten Zuwendungen, Mitgliedsbeiträgen und Spenden.

Wie wichtig die Arbeit der Ehrenamtlichen ist, zeigt die Zahl der zu versorgenden Tiere. Sie nimmt seit Jahren zu. 2011 waren es über 600 Katzen, 82 Fundhunde (von denen 90 Prozent ihren Besitzern wieder zurückgegeben werden konnten), 77 Kaninchen sowie Hamster, Meerschweinchen und Vögel.

Bislang war es möglich, die Tiere in privaten Pflegestellen unterzubringen. Heute stößt dieses ehrenamtliche Engagement an seine Grenzen, sagt Vorsitzende Christa Manschek. Daher sei ein Tierheim unbedingt erforderlich.

Es soll nahe des Gnadenhofs in Kirchasch errichtet werden. Die Baugenehmigung liegt vor. Trotz Sammelns von Spenden, großzügigen Erbschaften und eines Darlehens des Landkreises ist die Finanzierung noch nicht vollständig gesichert. Der Verein ist daher weiterhin auf Spenden von Bürgern und Unternehmen im Landkreis angewiesen.

Der Tierschutzverein kümmert sich nicht nur um Hunde und Katzen, sondern sorgt sich auch um Menschen. So besucht er mit Hunden regelmäßig die Bewohner des Fischer’s Seniorenzentrums.

Wer die Arbeit des Tierschutzvereins Landkreis Erding unterstützen will, kann dies mit einer Spenden auf das Konto 1 23 69 bei der Sparkasse Erding-Dorfen (BLZ 700 519 95) tun. (red)

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