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Die Führungsspitze des Kreisjugendrings Erding (v. l.): Geschäftsführer Reinhard Egger, Korbinian Beer, Lisa Lanzinger, Vize-Landrat Franz Hofstetter, Vorsitzende Andrea Jarmurskewitz, Martin Holzner, Tamara Coppola, Sabine Wendt, Mehmet Kurtoglu, Maria Grasser und Birgit Schwaiger. Nicht auf dem Bild:  Janine Krzizok, Peter Stadick (Leiter des Erdinger Jugendamts), Ulla Dieckmann und Christoph Sticha.

Neuwahlen beim Kreisjugendring

Das Sprachrohr der Jugend in Erding

  • Dieter Priglmeir
    vonDieter Priglmeir
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Der Kreisjugendring Erding hat seinen Vorstand für die nächsten zwei Jahre neu gewählt. Es sind die bewährten Kräfte: Andrea Jarmurskewitz bleibt an der Vorsitzende.

Wartenberg– Der Kreisjugendring Erding (KJR) hat seinen Vorstand für die nächsten zwei Jahre neu gewählt. Es sind die bewährten Kräfte. In der Vollversammlung in der Wartenberger Strogenhalle wurde Andrea Jarmurskewitz (Evangelische Jugend) als Vorsitzende bestätigt. Stellvertreterin bleibt Birgit Schwaiger, Sprecherin der offenen Jugendeinrichtungen.

„Beide unterstützen bereits seit vielen Amtsperioden den KJR“, heißt es in einer Pressemitteilung von KJR-Geschäftsführer Reinhard Egger. Im Kreisjugendring Erding sind die Jugendorganisationen des Landkreises zusammengeschlossen. „Wir unterstützen Jugendleiter und Jugendverbände in Fragen der Jugendarbeit. Wir versuchen gemeinsam mit Jugendlichen und sonstigen Engagierten positive Bedingungen für Kinder und Jugendliche im Landkreis Erding zu schaffen“, heißt es auf der KJR-Homepage,

Als Beisitzer wurden Markus Ertl (BDKJ), Tamara Coppola (verbandslos) und Lisa Lanzinger (MHD) ebenso gewählt wie Sabine Wendt (Evangelische Jugend) und Mehmet Kurtoglu (Islamische Jugend). Letztere lösen Korbinian Beer (Offener Jugendverein Taufkirchen) und Sebastian Kühner (Sportjugend) ab, die sich nach vielen Jahren der aktiven Mitarbeit nicht mehr zur Wahl gestellt haben. Revisoren bleiben Thomas Zahn und Herbert Kollmannsberger. Den Wahlvorstand hatten Martin Holzner (Direktor des Instituts für Jugendarbeit Gauting), Vize-Landrat Franz Hofstetter und Jugendamtsleiter Peter Stadick gebildet.

Zur Frühjahrs-Vollversammlung waren die Delegierten der 27 Jugendverbände in die Strogenhalle gekommen. Alle Auflagen hinsichtlich Corona seien eingehalten worden, versichert der KJR. „Abstand, Masken, Desinfektionsmittel, Aufnahme der Daten – Mitwirkende und alle Gäste hielten geduldig und verständnisvoll alle Vorsichtsmaßnahmen ein.“

In ihrem Grußwort hatte Wartenbergs Vize-Bürgermeisterin Carla Marx den Kreisjugendring gelobt: „Ich bin begeistert, welche Arbeit der KJR leistet.“. Vize-Landrat Hofstetter betonte anschließend die Wichtigkeit der Jugendarbeit und verwies auf die vielseitigen Aufgaben des KJR, gerade in den Zeiten von Corona: „Wir kämpfen darum, dass die Jugendlichen wahrgenommen und nicht alleine gelassen werden.“

Im Rückblick wurde deutlich: Ein besonderes Ereignis war die lang ersehnte Eröffnung des Zeltplatzes am Notzinger Weiher, für welchen die Geschäftsstelle die Belegung koordiniert. Neben der Ferienfreizeit im Salzburger Land, die für viele Kinder und Jugendliche jedes Jahr ein besonderes Event ist, fand auch wieder die Sprachreise nach Torbay statt. In Kooperation mit den Schulen hätten die Jugendlichen im Rahmen eines mehrwöchigen Fotoprojektes am Kinderfotopreis nicht nur teilgenommen, sondern räumten sogar einen Preis ab. Auch die Juleica-Ausbildung an Schulen sei wieder durchgeführt worden, um neue Jugendleiter im Landkreis zu gewinnen.

Als Teil des Bündnisses „Bunt statt Braun“ habe der Kreisjugendring eine U 18-Europawahl organisiert, bei der Kinder und Jugendliche mit ihrem Kreuz ihrer Stimme an der Wahlurne Ausdruck verleihen konnten und in ihrer Demokratiebildung unterstützt wurden. Außerdem habe der KJR in drei Gemeinden Jugendforen organisiert: „Der brennende Wunsch für die Jugendlichen ist es, Jugendräume zu haben“, so das Ergebnis.

Nach der Vorstellung des Jahresberichts erklärte Geschäftsführer Egger, was alles zu einer Jahresrechnung gehört, erklärte die Inhalte von 2019 und konnte einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren. Zudem stellte sich Sozialpädagogin Emi Hatellari als neue Mitarbeiterin des KJR vor. Sie ist seit März für die offene Jugendarbeit im Landkreis zuständig.

Den KJR unterstützen übrigens vier Mitglieder des Erdinger Kreistags, die zwar kein formales Stimmrecht haben, aber den Vorstand durch ihre langjährige Erfahrung in der Jugendarbeit beraten. Alle vier wurden einstimmig gewählt: Janine Krzizok (Ex-Mitglied im Jugendhilfeausschuss), Maria Grasser (Mitglied des Bezirkstags und im Jugendhilfeausschuss) sowie Ulla Dieckmann und Christoph Sticha, beide im Jugendhilfeausschuss.  

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