Stadtpark, Verkehr und Kleinspielfelder

Erding - In einer Übergangsphase sieht Sportreferent Hermann Schießl die Stadt Erding. Für Sport stehe so viel nicht im Haushalt drin, auch wenn es gewisse „Sachzwänge“ gebe, wie das alte Haus der SpVgg Altenerding in der Nähe des Sepp-Brenninger-Stadions abzureißen, erklärte er auf dem Stammtisch der CSU.

Die Bausubstanz lasse voraussichtlich keine andere Entscheidung zu. „Wenn mal eine Betondecke durchhängt, dann ist das ganz schlimm.“ Ein Ersatzbau sei schwierig, weil das Hochwassergebiet sei. Heuer sei die Erweiterung der Sportanlagen in Klettham geplant, die dann im Jahr darauf ins Werk gesetzt werden soll. Zwei Kleinspielfelder werden für 400 000 Euro neu errichtet.

Dass das Lehrschwimmbecken bald fertig werde, sei eine feine Sache. „Mustergültig kommuniziert“ sei die Neugestaltung des Stadtparks gewesen. Die Bauarbeiten haben am gestrigen Montag begonnen. Am heutigen Dienstag sei der Spielplatz Thema im Planungs- und Umweltausschuss. Für die kommenden Jahre fürchtet er, dass sie geprägt sein werden von Verkehrsthemen.“

Und damit befasste Schießl sich ausführlich, machte sich noch einmal für die Nordeinschleifung und den Bahnhof bei der jetzigen Kleiderkammer stark und warnte davor, dass der Stadtrat sich selbst durch eine Spaltung neutralisieren könnte. „Besser auf die Gestalter als auf die Egoisten hören“, meinte er. Das Fliegerhorstgelände, fünf mal größer als Erding-West, stelle eine der größten städteplanerischen Herausforderungen der kommenden Jahre dar. „Wir müssen diesen weißen Fleck füllen“, sagte er. Dabei sei es enorm wichtig, die Kontrolle über die Entwicklung zu behalten, und das gehe im Rahmen einer Bauleitplanung. klk

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