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Neue Anlaufstelle in Klettham-Nord: der gläserne Bürocontainer an der Friedrichstraße.

Städtebauförderung: Projekt Soziale Stadt läuft an

Klettham-Nord: Ein Viertel zum Wohlfühlen

  • Hans Moritz
    VonHans Moritz
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Das Quartiersmanagement in Klettham-Nord hat seine Arbeit aufgenommen. Für die Förderung des sozialen Zusammenhalts, so der Titel des Städtebauförderprogramms, stehen im kommenden Jahr knapp 300 000 Euro zur Verfügung. Darüber informierte Stadtplanerin Bernadette Karlstetter den Stadtrat.

Klettham – Der gläserne Bürocontainer an der Ecke Friedrich-/Karlstraße steht bereits. Dort sind die Quartiersmanagerinnen mittwochs von 11 bis 13 Uhr (Stefanie Auer) sowie donnerstags von 18 bis 20 Uhr (Selda Kirci) erreichbar. Sie haben einen Logo-Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem man Gutscheine von Gewandhaus Gruber (200 Euro), Sportmarkt Decathlon (150 e) und Feneberg (100 e) gewinnen kann. Einsendeschluss ist Freitag, 11. Dezember.

Vier Projekte stehen im kommenden Jahr an. Mit einer Viertelmillion Euro der größte Posten ist der Wettbewerb „Neue Quartiersmitte Klettham-Nord“. Das Areal rund um die Erlöserkirche will man zu einem Ort der Begegnung aufwerten. Dabei soll auch die Friedrichstraße umgebaut werden. „Ziel ist ein Platz, an dem sich die Kletthamer wohlfühlen“, so Karlstetter.

Für 20 000 Euro werden neue Sitzbänke aufgestellt, ebenfalls ein Beitrag, die Attraktivität des Bezirks zu erhöhen. Für die Aufstellung von Infotafeln an zentralen Orten stehen 10 000 Euro zur Verfügung.

Darüber hinaus gibt es einen Verfügungsfonds, der 2021 mit 15 000 Euro gefüllt ist. „Ziel ist, damit kurzfristig und unbürokratisch kleinere Maßnahmen und Projekte zu fördern und zu verwirklichen“, so die Stadtplanerin. Auch Bürger, Vereine und Institutionen aus KletthamNord können Anträge stellen.

Die Stadträte des Entwicklungsausschusses werden sich am Dienstag, 1. Dezember, um 17 Uhr ein Bild vom neuen Quartiersmanagement machen.  ham

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