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Andrang bei den Autogrammen: Eb erhofer-Darsteller Sebastian Bezzel erfüllte im Cineplex Erding geduldig die Wünsche der Fans. Im Kinosaal gab es auch Selfies für die Zuschauer unter zwölf Jahren.

Selfies mit Franz Eberhofer

Starbesuch im Cineplex: Leberkäsjunkie-Cast lockt zahlreiche Fans an

Der Cast der Eberhofer-Krimis war zu Gast im Cineplex-Kino. Trotz Verspätung wurden die Schauspieler und die Autorin herzlich empfangen – von rund 400 Fans.

Erding – Große Begeisterung im Cineplex Erding: Rund 400 Fans der beliebten Eberhofer-Krimis von Rita Falk ließen sich den Starbesuch von Schauspielern und Autorin am Dienstagnachmittag nicht entgehen. Dabei war Geduld gefragt.

Mit einer Stunde Verspätung fuhr die schwarze Limousine vor dem Erdinger Kino vor. Im Fond die Hauptdarsteller von „Leberkäsjunkie“ und Autorin Rita Falk. Hunderte Fans ließen sich Autogramme geben, machten Selfies mit Schauspieler Sebastian Bezzel, der Franz Eberhofer spielt, und Simon Schwarz, bekannt als Rudi Birkenberger.

Leberkäsjunkie: Zuschauermagnet

Bayerisch-böser Humor und tolle Schauspieler – mit „Leberkäsjunkie“ gelang den Machern erneut ein Hit. Obwohl der Film erst wenige Tage läuft, hätten ihn, so die Promoter von Constantin-Film, allein in Bayern schon über 260 000 Fans gesehen. Auch im Erdinger Cineplex ist die Begeisterung groß. „Die Kinosäle sind voll, die Vorstellungen ausverkauft“, sagt Geschäftsführerin Veronika Fläxl. Und das, obwohl „Leberkäsjunkie“ zwölfmal am Tag gezeigt wird. „Leberkäsjunkie“ ist bereits die sechste Eberhofer-Verfilmung und toppte sogar die Vorgänger, zu denen „Dampfnudelblues“, „Grießnockerlaffäre“ oder auch „Sauerkrautkoma“ gehörten.

Der Erfolg liegt einerseits an Bezzel alias Provinz-Polizist Eberhofer, den nichts aus der Ruhe bringen kann, und Schwarz als Privatdetektiv Birkenberger, der wieder zu allem seinen Senf dazu gibt. Der Plot, nach einer Romanvorlage von Rita Falk: Brandstiftung, viele Verdächtige, Mord und Bauintrigen – dazu viel Bier und noch mehr Essen, mit immensem Cholesteringehalt. Gerade die bayerischen Schmankerl hatte der Franz Eberhofer in Massen genossen – nun schmeckte es ihm gar nicht, dass er auf Diät gesetzt wurde, seiner Gesundheit wegen.

Leberkäsjunkie ist die sechste Verfilmung der Reihe

Unterhaltung auf hohem Niveau: „Ich lese die Bücher unheimlich gern. Sie sind lustig und leicht verständlich, dabei spannend“, sagte Thomas Kirn aus Poing, der vor dem Cineplex auf die Leberkäs-Crew gewartet hatte. Auch seine Kinder sind Eberhofer-Fans: „Das ist derber Humor gepaart mit bayerischem Lebensgefühl“, fasste Kirn zusammen. Er hat alle sechs Verfilmungen im Cineplex gesehen – mit zunehmender Begeisterung.

Das Erfolgsrezept beschreibt Valentina Vogt von Constantin Film, die die Promotion-Tour, begleitete, so: „Einerseits sind die Figuren bekannt, der Zuschauer weiß, was ihn erwartet.“ Dazu gehören die genre-üblichen Szenen mit dem dörflichen Kreisverkehr oder Eberhofers On-Off-Beziehung zu seiner Susi (Lisa Maria Potthoff). „Andererseits passieren immer wieder spannende neue Geschichten in den einzelnen Episoden“, sagt Vogt.

Dreharbeiten zu Kaiserschmarrndrama im Herbst

Neu eingeführt in „Leberkäsjunkie“ wurde beispielsweise Pauli, der gemeinsame Sohn von Eberhofer und seiner Susi. Und die urgewaltige Mooshammer Liesl, gespielt von Eva Mattes, die den Zuschauern unter anderem als biedere Bodensee-Tatort-Kommissarin bekannt ist. Als ungeschminktes älteres Weib bringt sie viel Schwung in die Kino-Komödie.

Die Dreharbeiten zu „Kaiserschmarrndrama“ und somit dem siebten Teil der Eberhofer-Erfolgsserie, beginnen im Herbst, verrieten die Schauspieler dem Publikum im Erdinger Kinosaal.

Und für Montag, 12. August, pünktlich zum zehnten Geburtstag der Eberhofer-Krimis, kündigte Falk das Erscheinen des neuen Buchs mit dem Titel „Gugelhupf-Geschwader“ an.

Die Schauspieler „auch in echt so wie in ihren Rollen“

Eigentlich war sie gar nicht nötig, die groß angelegte Promotion-Aktion der Leberkäsjunkie-Crew. Den Druck merkte man Schauspielern und Autorin zwar nicht an, dennoch war der Zeitplan dicht gedrängt, denn nach Erding ging es gleich weiter ins Cineplex nach Neufahrn. „Wir gehen in viele Kinos in Bayern und Österreich, wo die Eberhofer-Fans schon auf uns warten“, sagte Constantin-Frau Vogt.

Wie in Erding: „Ich bin so begeistert, die Schauspieler mal hautnah zu erleben“, schwärmte Claudia Maier aus Erding. Und ihre Freundin Gesine Klamm ergänzte: „So sympathisch und fröhlich habe ich mir Bezzel und Schwarz gar nicht vorgestellt. Die sind auch in echt so wie in ihren Rollen.“

Michaele Heske

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