Entwurzelt wurde dieser Baum beim Spielplatz im Stadtpark. Zum Glück kam dabei niemand zu Schaden.
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Entwurzelt wurde dieser Baum beim Spielplatz im Stadtpark. Zum Glück kam dabei niemand zu Schaden. 

Sturm fegt über den Landkreis

Tief Burglind sorgt für 50 Einsätze

  • Veronika Macht
    vonVeronika Macht
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Die Feuerwehren im Landkreis waren gestern über Mittag dreieinhalb Stunden lang stark gefordert. Tief Burglind hat auch im Erdinger Land seine Spuren hinterlassen.

Landkreis – Die Feuerwehren im Landkreis, aber auch Mitarbeiter der Bauhöfe waren gestern über Mittag dreieinhalb Stunden lang stark gefordert. Die ersten Alarme riefen gegen 10 Uhr die Einsatzkräfte auf den Plan. Genau für diese Zeit hatte der Deutsche Wetterdienst eine Unwetterwarnung mit Gewitter und Orkanböen herausgegeben. In mehreren Gemeinden fiel der Strom aus – unter anderem in Taufkirchen, Steinkirchen, Inning am Holz und Maria Thalheim.

Die Einsatzkräfte am meisten auf Trab gehalten haben aber umgeknickte Bäume und herabgestürzte Äste. Im Erdinger Stadtpark zum Beispiel wurden mehrere Bäume entwurzelt – darunter ein großer beim Spielplatz, der nur wenige Meter vor einem Spaziergänger auf den Boden krachte. Passiert ist glücklicherweise nichts. Auch der Uferweg am Altersheim war aufgrund umgestürzter Bäume unpassierbar.

In Herdweg (Gemeinde Ottenhofen) beispielsweise hatten zwei Bäume den Dachstuhl einer Garage durchschlagen. Die Feuerwehr Ottenhofen deckte das offene Dach mit Folien ab. Zudem mussten zahlreiche Straßen für Aufräumarbeiten gesperrt werden, etliche Dächer wurden teilweise abgedeckt. Im Gewerbegebiet am Kletthamer Feld in Erding rissen die Böen einen Wohnwagen um.

Nachdem sich die Wetterlage beruhigt hatte, wurde gegen 13.30 Uhr der Unwetteralarm für die Integrierte Leitstelle (ILS) sowie die Kreiseinsatzzentralen in Absprache mit deren Leitern aufgehoben. Das teilte Claudia Fiebrandt-Kirmeyer mit. Laut der Pressesprecherin des Landratsamts sind zwischen 10 und 13.30 Uhr bei der ILS insgesamt 250 Anrufe eingegangen. Daraus ergaben sich 81 Einsätze, wobei das Erdinger Land mit 50 Einsätzen am stärksten betroffen war, gefolgt von Freising (16) und Ebersberg (15).

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