Bundesverkehrswegeplan 

Südost-Umgehung: Gotz will Planung sofort beginnen

Erding – Dass es alle vier B 388-Ortsumgehungen im Kreis Erding in die höchste Kategorie des neuen Bundesverkehrswegeplans geschafft haben (wir berichteten), freut Erdings Oberbürgermeister Max Gotz (CSU) dreifach.

„Die Aufnahme zeigt, dass man erfolgreich sein kann, wenn die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden, aber auch der Stadtrat von Erding geschlossen auftreten und mit einer Stimme sprechen.“ Zweitens ist der OB erfreut, dass seine Stadt nun vor einem Umgehungsring steht – B 388-Südumfahrung und Flughafentangente bestehen bereits, die Nord- und Südostumfahrung sieht Gotz auf einem guten Weg. Drittens freut er sich für die Bewohner Erdings, vor allem für die aus der Reihenhaussiedlung Ost zwischen B 388 und Haager Straße sowie für die aus der Taufkirchener Siedlung. Kommt die Südostumfahrung, wird die Taufkirchener Straße bis zum Sportpark Schollbach vom überörtlichen Wegenetz bekanntlich abgekoppelt.

„Wir haben die Sorgen und Klagen der Betroffenen immer ernstgenommen und Abhilfe zugesichert. Dieses Versprechen können wir nun halten“, so der OB zu unserer Zeitung.

Nach dem positiven Signal aus Berlin will Gotz nun keine Zeit mehr verlieren. Mit dem Straßenbauamt München, versichert er, habe er bereits eine Termin festgezurrt. „Es geht jetzt darum, dass wir schnell in die Planung kommen.“ Die Südostumfahrung soll im Bereich Hohenlindener Kreuzung über den Fuchsberg und an Ammersdorf vorbei nordöstlich in Richtung Taufkirchener Siedlung/Fliegerhorst führen und dann wieder in die Bestandstrasse münden. Gotz ist zuversichtlich, dass heuer mit der Planung begonnen werden könne. „Das wird dann gut zwei Jahre dauern.“ Unverzüglich werde die Stadt mit der Grundstücksgewinnung beginnen.  

Hans Moritz

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