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Achter Platz für Tabea Botthof bei den 2. olympischen Jugend-Winterspielen

Tabea Botthof, die Einzelkämpferin

Erding - Mit vielen unvergesslichen Eindrücken und Erlebnissen sowie einem achten Finalplatz kehrte Tabea Botthof von den 2. olympischen Jugend-Winterspielen aus Lillehammer zurück. Die Erdingerin hat Deutschland in der Eishockey-Skills-Challenge vertreten.

 „Ich war total nervös, als ich in der Qualifikationsrunde aufs Eis musste“, erzählt Tabea Botthof nach ihrer Rückkehr aus Norwegen. „Das ist etwas ganz anderes als ein Eishockeyspiel“, sagt die 15-jährige Schülerin des Anne-Frank-Gymnasiums, die normalerweise in der Jugendmannschaft des TSV Erding und im Damenteam des ESC Planegg dem Puck nachjagt.

Auch die vielen Zuschauer auf der gut besetzten Zuschauertribüne hätten nicht zur Beruhigung beigetragen. Trotzdem absolvierte sie die sechs Disziplinen (schnellste Runde, Schussgenauigkeit, Geschicklichkeit, härtester Schuss, Passgenauigkeit, Scheibenkontrolle) relativ souverän und zog als Sechstplatzierte sicher ins Finale ein.

Nachdem die deutschen Sportler in Lillehammer gelandet waren, bezogen sie vier Häuser im olympischen Dorf in der Nähe von zwei Eishallen. Neben Relaxen und einigen Trainingseinheiten schauten sich die Athleten Lillehammer („eine richtig schöne Stadt) an und nahmen an den vom Veranstalter angebotenen Kultur- und Bildungsprogrammen teil. Doping war ein hochaktuelles Themengebiet, das die Jugendspiele aufgriffen. Bekannte ehemalige Wintersportler standen den jungen Athleten auch als Mentoren und Vorbilder bei der Wertevermittlung zur Nachhaltigkeit und zum Fairplay bei.

Etwas entspannter, aber immer noch nervös, ging Botthof ins Finale. „Ich spürte wieder diesen Druck als Einzelkämpferin.“ Bei einigen Disziplinen habe sie ihr Potenzial nicht ganz abrufen können, so dass es nur zum achten Rang reichte. „Trotzdem bin ich mit meinem Ergebnis vollauf zufrieden“, denn die Konkurrentinnen seien einfach besser gewesen.

Nun hatte Tabea noch einige Tage Zeit, weitere Wettkämpfe im winterlichen Lillehammer, Olympiastadt 1994 , anzuschauen. Mittlerweile hatte sie sich auch mit ihren Konkurrenten der Skill Challenge und anderen Sportlern angefreundet. Ein Highlight war für alle die feierliche Abschlusszeremonie, ehe es für Tabea wieder zurück ins heimische Erding ging. Dort hat nun wieder die Schule Priorität und natürlich das Eishockey, nicht aber als Einzelkämpferin, sondern als Teamplayerin.

Von Johann Kalteis

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