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Die Zimmerdecke ist der ideale Ort für einen Rauchmelder. Ab Jahresende sind die Warner in allen Wohngebäuden Pflicht. Aber auch auf die Wartung kommt es an.

Tag des Rauchmelders am 13. Oktober

Wenn’s piepst, geht’s um Leben und Tod

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Es ist nur ein wenige Zentimeter großes Gerät, das Leben retten kann – Heimrauchmelder. Bis Jahresende müssen sämtliche Wohnungen damit ausgestattet sein. Doch es reicht nicht, die Warner einfach nur an die Decke zu hängen. Morgen ist bundesweiter Tag der Rauchmelder.

Erding - Es gibt sie bereits für ein paar Euro in jedem Bau- oder Supermarkt – Rauchmelder für private Wohnräume. Der Gesetzgeber schreibt die kleinen Warner bislang nur für neu geschaffene Räume vor. Damit ist Jahresende Schluss. Ab 2018 müssen sämtliche Wohnungen und Häuser damit ausgerüstet sein. Darauf weist Kreisbrandmeister Markus Sedlmeir vom Kreisfeuerwehrverband Erding anlässlich des bundesweiten Tags des Rauchmelders am morgigen Freitag, den 13., hin.

Sedlmeir empfiehlt die kleinen Boxen schon zum Eigenschutz, denn so werden Bewohner rechtzeitig gewarnt. Gerade nachts werden Feuer und Rauch oft (zu) spät bemerkt – eine tödliche Gefahr. Es reichen ein paar Atemzüge im Qualm, um eine tödliche Vergiftung zu erleiden.

Der Brandexperte warnt davor, es nur bei Kauf und Montage bewenden zu lassen. „Neben der korrekten Installation gehört auch die regelmäßige Wartung dazu.“ Die Pflicht gelte für das Eigenheim und selbst genutzte Eigentumswohnungen sowie vermietete Immobilien. „Eigentümer müssen die Geräte gemäß Herstellerangaben, mindestens jedoch einmal jährlich auf ihre Funktionsfähigkeit überprüfen und ihre Betriebsbereitschaft sicherstellen“, erklärt Sedlmeir.

Jeder Melder piepst zwar, wenn die Batterie zur Neige geht. Fahrlässig sei es jedoch, dann einfach die Batterie herauszunehmen und den Warner in der Küchenschublade verschwinden zu lassen.

Es gibt laut Sedlmeir eine zweite Seite der Medaille: Der Piepton einer leeren Batterie kann zu Fehlalarmierungen führen, wenn etwa Nachbarn deswegen einen Notruf absetzen. „Jeder Fehlalarm ist eine zusätzliche Belastung für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehren im Landkreis. Im Zweifel sollte man aber nicht zögern und den Notruf 112 wählen.“

Auf ein spezielles Angebot weist der Malteser Hilfsdienst hin. „Senioren und Menschen mit Behinderung, die ihre Wohnung noch mit Rauchmeldern ausstatten müssen, sollten überlegen, mit einer Kombination von Hausnotruf und Rauchmeldern in doppelte Sicherheit zu investieren“, empfiehlt Malteser-Seniorenberater Walter Mendisch. So würde nicht nur der Bewohner gewarnt, sondern gleichzeitig auch die Rettung alarmiert.

Ideale Standorte für Rauchmelder sind Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure. Wer sie an die Decken von Küche und Bad hängt, riskiert reihenweise Fehlalarme. Denn die Geräte reagieren auch auf den Wasserdampf aus Dusche oder dem Kochtopf oder dem Dunst aus der Bratpfanne.

Infos im Internet

gibt es auf www.rauchmelder-lebensretter.de.

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