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Freuen sich auf die „Große Welle“ in der Therme (v. l.): Rainer Maelzer, Thermen-Prokurist Marcus Maier, Sänger Max Giesinger, Inhaber Jörg Wund und sein Sohn Marc.

Therme Erding erweitert schon wieder

Neue Rutsche, neues Saunadorf

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Die Therme Erding setzt weiter auf Wachstum – im Action- wie im Wellnessbereich. Inhaber Jörg Wund baut bis Pfingsten 2018 eine neue, europaweit einzigartige Freiluftrutsche. Danach steht ein Saunadorf an.

Erding - In den ersten Jahren seit der Eröffnung 1999 war die Therme Erding vor allem eine Anlaufadresse, wenn es draußen kalt und ungemütlich war. Längst ist die größte Anlage weltweit eine Attraktion das ganze Jahr über. Zum Sommerfest am vergangenen Wochenende kamen nach Schätzungen von Prokurist Marcus Maier über 13 000 Besucher und genossen das Festival-Programm mit Sänger Max Giesinger („80 Million“) als Hauptact.

Giesinger wird auch der Partner für das nächste Erweiterungsprojekt sein, das Inhaber Jörg Wund am Sonntag mit seinem Sohn Marc (11) vorstellte – eine europaweit bisher einzigartige Rutsche, die sie mit dem Rutschenbauer Rainer Maelzer realisieren wollen. Angedockt wird sie über zwei weitere Geschosse am Sommerrutschen-Turm auf dem Freigelände. In einem Reifen rutschen zwei Personen in einen großen offenen Trichter. „Nach den ersten Metern geht es also erst einmal wieder bergauf“, verspricht Wund. Nach einer rasanten Kurvenfahrt landen die Reifen in einem Becken, in dem man ebenfalls wieder nach oben katapultiert werden kann. Danach gleiten die Badegäste in den Auslauf.

„Big Wave“ („Große Welle“) heißt die Anlage mit 110 Metern Länge. Der Name stammt von Sohn Marc, der mit diesem Vorhaben erstmals in der Öffentlichkeit auftritt. Er wäre dann die dritte Generation.

Noch heuer, kündigt Wund an, sollen die Fundamente aus Beton gegossen und die massiven Stahlträger aufgestellt werden. „Bis Pfingsten soll ,The Big Wave‘ fertig sein“, kündigt der Inhaber an. 1,2 Millionen Euro wird die Familie allein hierfür investieren. In die Therme Erding sind damit seit der Eröffnung 240 Millionen Euro geflossen.

Mitten in der Planung ist Wund auch für sein rustikales Sauna-Dorf, das neben der russischen Blockhaus-Schwitzstube Banja entstehen soll. „Wir befinden uns noch in der Genehmigungsphase und stehen mit der Stadt in konstruktiven Verhandlungen“, berichtet Wund. Geplant seien eine große Sauna mit Terrasse und Panorama-Aussicht. Drum herum sieht er acht Chalets vor, in denen sich die Gäste exklusiv zurückziehen können. Um den Platz dafür zu schaffen, wird der Wall nach Südosten verschoben. Wann es losgeht, kann Wund noch nicht sagen.

Sicherer ist er sich, was die Besucherzahlen angeht. „Es dürfte wieder ein neuer Rekord werden. Wir rechnen mit gut 1,8 Millionen Gästen.“ Zum Vergleich: 2016 waren es 1,75 Millionen. „Diese Zahlen erreichen wir nur, weil wir mittlerweile das ganze Jahr gut besucht sind. Auch im Sommer sind wir voll.“ Die Gäste kommen aus einem Umkreis von rund 400 Kilometern nach Erding.

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