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Neue Freiheit: Erdinger Feuerwehrmänner entließen die gerettete Entenfamilie im Stadtpark. Auf der Sempt fühlten sich Mutter und zwölf Kinder sofort wohl.

Tierische Einsätze für die Erdinger Feuerwehr

Enten- und Schwanenfamilie gerettet

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Gleich zwei tierische Einsätze hatte die Erdinger Feuerwehr am Mittwoch und Donnerstag. Beide gingen gut aus.

Erding - Los ging es nach Angaben von Stadtbrandinspektor Manfred Kordick mit einer Schwanenfamilie, die in den Strudel vor dem Wehr im Stadtpark geraten war. Sicherheitshalber rückte die Feuerwehr mit einem Fahrzeug und einem Boot aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass den Schwänen auf simple Weise geholfen werden konnte. „Wir haben veranlasst, dass das Wehr kurzzeitig mit niedrigerer Stufe betrieben wurde. So konnten sich die zwei erwachsenen Schwäne und die fünf Jungtiere selbst befreien“, sagt Kordick.

Noch putziger war der Einsatz am Donnerstagvormittag. Die Betreiberin eines Ladens am Schrannenplatz forderte die Feuerwehr an, weil im Hinterhof eine Entenmama gebrütet hatte. In der Früh watschelten sage und schreibe zwölf Babyentlein über den Hof – ohne Chance, in die Natur zu gelangen.

Kordick berichtet, dass die Mama mit einem Netz eingefangen worden sei. Die Kinder wurden mit der Hand in Sicherheit gebracht. Die gesamte Familie landete in zwei Transportboxen und wurde unter großem Geschnatter in den Stadtpark gebracht, wo sie in Freiheit entlassen wurden. Kordick konnte nicht sagen, ob sich Enten- und Schwanenfamilie hinterher zusammengetan haben, um sich über ihre Abenteuer auszutauschen.

Die Entenrettung war bereits der 202. Einsatz für die Erdinger Feuerwehr in diesem Jahr – ein neuer Rekord. Am Mittwochabend waren die Retter zu einer Wohnungsöffnung gerufen worden. Am Donnerstagvormittag schließlich hatte die Brandmeldeanlage des Gastrozentrums der Berufsschule ausgelöst.

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