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Freude über Urkunden: Als Pokalsieger wurden (v.l.) Markus Kaplan (Ismaning), Torsten Kämmerling (Garching) und Anton Csauscher (Wartenberg) ausgezeichnet. 

Tischtenniskreis Erding/Freising

Die letzte Versammlung im alten Kreis

Der Tischtenniskreis Erding/Freising tagte zum letzten Mal. Nach der Strukturreform werden die Bezirke und Kreise neu eingeteilt. Und auch bei Einzelmeisterschaften sowie Turnieren gibt es gravierende Änderungen.

Erding Im Sportheim des TSV Erding begrüßte Kreisvorsitzender Ingo Bettges 42 Funktionäre und Vertreter der 23 Mitgliedsvereine. Bezirksvorsitzender Manfred Geier und BLSV-Kreisvorsitzender Martin Weber überreichten Verdienstnadeln an langjährige Funktionäre: Norbert Flötzinger (TTC Freising-Lerchenfeld) bekleidet seit nunmehr 35 Jahren Ämter als Spielgruppenleiter und Fachwart für Mannschaftssport. Sabine Hildenbrand (FC Fraunberg) agiert im Kreis seit 15 Jahren als Schriftführerin, und Manfred Heller leitet seit zehn Jahren die Tischtennis-Abteilung des TSV Erding.

Die den Teilnehmern vorab zugestellten Rechenschaftsberichte des Vorsitzenden, des Jugendwartes sowie des Kassiers ließen keine Fragen offen, so dass die einstimmige Entlastung des Vorstands und aller gewählten Fachwarte folgte.

Umso mehr Zeit blieb Bettges dann, die Auswirkungen der ab Mai in Kraft tretenden Strukturreform des Bayerischen Tischtennisverbands hinsichtlich Mannschafts- und Einzelspielbetrieb zu erläutern. Die Reform ersetzt die bisherigen sieben Bezirke und 63 Kreise durch 16 Bezirke ohne weitere Untergliederung. Gemeinsam mit den Kreisen Eichstätt/Neuburg, Ingolstadt/Pfaffenhofen und Landshut geht Erding/Freising im Bezirk Oberbayern Nord mit insgesamt 85 Vereinen auf. Die in den Bezirksligen vertretenen Mannschaften dürfen sich daher über vorwiegend neue Gegner freuen, da sie bisher der östlichen Hälfte Oberbayerns zugeordnet waren.

Mit Erleichterung nahmen die Vereinsvertreter zur Kenntnis, dass die bisherigen Kreisligen lediglich zu Bezirksklassen umbenannt werden, ansonsten aber unverändert bleiben. Insbesondere wird dort nach wie vor mit Vierermannschaften gespielt. Bettges räumte aber ein, dass in Zukunft innerhalb des Bezirks einzelne Verlagerungen von Mannschaften in benachbarte Ligen möglich sind, etwa um zahlenmäßige Ungleichgewichte zwischen einzelnen Regionen auszugleichen.

Völlig neue Wege geht der Verband im Einzelsport. Sämtliche Einzelmeisterschaften und Ranglistenturniere sind in ihrer Teilnehmerzahl begrenzt, um den zeitlichen Aufwand für Spieler wie Ausrichter planbar zu halten. Bei den Erwachsenen und Senioren erfolgt eine Anmeldung ausschließlich online; bei der Teilnehmerliste wird sowohl die Schnelligkeit bei der Anmeldung, als auch die Leistungsstärke berücksichtigt. Für den Jugendeinzelsport wird der Verband allerdings erst Ende Juni die neuen Bestimmungen bekannt geben.

Schließlich bedankte sich Bettges bei allen Funktionären für die geleistete Arbeit und überreichte kleine Abschiedsgeschenke. Sein Amtsvorgänger Richard Demleitner (TSV Erding), Schiedsrichterobmann Günther Zahel (TSV Neufahrn) und Norbert Flötzinger seien in Summe mehr als 100 Jahre für den im Jahr 1974 gegründeten Kreis tätig gewesen, sagte er und beendete die letzte Kreisversammlung. red

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