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Ein Prosit aufs 78. Herbstfest hieß es am Donnerstagabend bei der Bierprobe im Stiftungszelt. Auf eine friedliche und freundliche Erdinger Wiesn stießen OB Max Gotz (hinten, 3. v. r.) gemeinsam mit den Wirten, Stadträten und Vertretern der Brauerei an.

78. Erdinger Herbstfest - die Bierprobe

Über 1000 Hektoliter Bier stehen bereit

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Vorpremiere fürs 78. Erdinger Herbstfest: Bei der traditionellen Bierprobe stießen gestern Abend Vertreter der Stadt und der Brauerei auf zehn Tage Volksfest an. Das wichtigste Ereignis in der Stadt dauert bis Sonntag, 9. September.

Erding - Vor dem Gaumengenuss einer für die Augen: Mit einer gemeinsamen Fahrt im Riesenrad mit einem traumhaften Blick über den Festplatz und die Stadt läuteten Stadtrat und -verwaltung, Erdinger Weißbräu, Geistlichkeit und Polizei am Donnerstagabend das drittgrößte Volksfest in Oberbayern ein. Das wird offiziell zwar erst am heutigen Freitag um 16.30 Uhr durch Oberbürgermeister Max Gotz eröffnet, doch zur Bierprobe traf sich die Prominenz schon einen Tag früher.

Probiert und für „richtig guad“ befunden, wie einer der Gäste anmerkte, wurden die Festbiere des Erdinger Weißbräu und der Stiftungsbrauerei. Braumeister Norbert Schmank berichtete stolz, beide wiesen eine Stammwürze von 13,3 Prozent und einen Alkoholgehalt von 5,8 Prozent auf. 500 Hektoliter Stiftungs- und 600 Hektoliter Weißbier werden in den kommenden zehn Tagen aus den Fässern und Flaschen in die Maßkrüge laufen.

Neu ist heuer: Das Weißbräu-Festbier gibt es erstmals ab sofort auch im Getränkestadl an der Brauerei sowie in den Erdinger Getränkemärkten zu kaufen – Wiesngenuss für daheim.

Neu ist auch einiges auf dem Herbstfest selbst, wie Gotz bei der Begrüßung im Stiftungszelt der Familie Richter betonte. „Wir haben heuer deutlich mehr Fahrgeschäfte. Damit treten wir den Trend auf vielen anderen Volksfesten entgegen, die immer mehr auf Speis und Trank setzen“, so der OB. Und er wies darauf hin, dass die Besucher mehr Platz hätten – und damit auch größere und besser beschilderte Rettungswege. Denn die Wohnwagen der Schauspieler wurden vom Festplatz auf einen benachbarten Parkplatz verbannt.

Ausdrücklich bedankte sich Gotz bei der Polizei, die gemeinsam mit der Stadt das Sicherheitskonzept noch einmal weiterentwickelt habe. Und er stellte den neuen Wiesnkrug in limitierter Auflage für 15 Euro vor, den heuer ein Motiv des Malers Gottfried Bach ziert.

Los geht’s heute um 15 Uhr mit einem Standkonzert auf dem Schrannenplatz, ehe sich um 16 Uhr der große Zug zum Festplatz anschließt. Das erste Fass wird Gotz um 16.30 Uhr im Stiftungszelt anstechen. Erwartet werden wieder mehrere 10 000 Besucher.

Übrigens: Anders als auf anderen Volksfesten wie zuletzt in Dachau sind in Erding Trachtenmesser erlaubt. Allerdings behält sich das Ordnungsamt vor, Taschenkontrollen durchzuführen. Auf der Anton-Bruckner-Straße gilt nun Tempo 30.

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