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Straßenbau ist eines der großen Zukunftsthemen der Region.

Bundesverkehrswegeplan

Umgehungen für 86 Millionen Euro

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Landkreis - Der Bundestag hat am Freitag den Bundesverkehrswegeplan beschlossen und damit die Projekte beziehungsweise deren Finanzierung bis zum Jahr 2030 festgelegt. Der Landkreis Erding kommt darin sehr gut weg.

Neben dem Ausbau der Bahnstrecke München–Mühldorf (ABS38) befinden sich auch alle B 388-Umfahrungen im vordringlichen Bedarf – Erding, Moosinning, Grünbach und Taufkirchen. Vordringlicher Bedarf heißt: Sobald Baurecht vorliegt, kann mit der Realisierung begonnen werden. An der Finanzierung durch den Bund kann ein Projekt nicht mehr scheitern. Allein die B 388-Umgehungen haben ein Gesamtvolumen von rund 86 Millionen Euro.

CSU-Bundestagsabgeordneter Andreas Lenz erklärte: „Der jetzt beschlossene Bundesverkehrswegeplan ist für die Straßen- und Schienenprojekte im Kreis Erding ein großer Schritt nach vorne. Es wird in den kommenden Jahren viel Geld in den Landkreis fließen, um Entlastungen zu schaffen.“

Diese Entscheidung trägt auch die Handschrift des SPD-Bundestagsabgeordneten Ewald Schurer, der sich als Mitglied des Haushaltsausschusses für eine gute Mittelausstattung des Verkehrswegeplans eingesetzt und dabei stets auch den Druck auf die Infrastruktur in der Flughafenregion betont hatte.

Zur B 15 neu sagte Lenz, sie befinde sich im weiteren Bedarf. „Der Freistaat hat die Möglichkeit, die Planung bis zum Baurecht voranzutreiben.“ Lenz machte erneut deutlich, dass die bereit raumgeordnete Trasse östlich des Erdinger Landes die vorteilhaftere sei. „Die Monstertrasse durch den Kreis Erding ist durch den Bundesverkehrswegeplan vom Tisch“, so Lenz.

Für die Industrie- und Handelskammer begrüßte deren Regional-Vorsitzender Otto Heinz den Beschluss. „Die Wirtschaft braucht eine kapazitätsstarke Infrastruktur und keine Nadelöhre.“ Gerade Ortsumfahrungen seien wichtig, weil sie die Zentren entlasteten und die Mobilität erhöhten.

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