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Der Rasen sprießt, die Findlinge sind platziert: Die Umgestaltungsarbeiten am Kronthaler Weiher laufen auf Hochtouren.

Kronthaler Weiher

Umgestaltung im Spätherbst fertig

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Erding – Die Umgestaltung des Kronthaler Weihers wird sich bis in den Spätherbst hineinziehen. Die Erdinger können es kaum noch erwarten, bis sie ihren „Bagsde“ wieder in Beschlag nehmen können. Noch ist die Großbaustelle gesperrt und umzäunt.

Manche Erdinger lassen sich von den Bauarbeiten und dem Sperrzaun nicht vom Badevergnügen im Kronthaler Weiher abhalten. Sehr zum Verdruss der Stadt, die das Gelände seit Monaten umgestalten lässt. Eine gute Sicht auf die Arbeiten hat man vom Kiosk aus. Dort kann man täglich mitverfolgen, was sich tut. Und das ist einiges.

Mittlerweile wurden die Sitzblöcke platziert. „Die Findlinge sind auf dem ganzen Gelände verteilt, auch auf den Wiesen und an den Sportflächen“, berichtet Stadtsprecher Christian Wanninger. Die große Liegewiese ist eingesät, der Rasen sprießt schon. „Er soll festwachsen und nicht betreten werden, deshalb ist das Gelände auch abgesperrt. Es ist noch eine große Baustelle“, betont Wanninger und bittet die Bürger weiter um Geduld.

Im Zuge der Arbeiten wird auch ein so genanntes Sportband entstehen. Die Flächen für die Trampolins und die Boule-Bahn werden gerade geebnet und eingefasst, die Bereiche für Beachhandball und Beachvolleyball und der Bolzplatz sind bereits fertig. Am neuen Familienstrand im westlichen Uferbereich des Weihers bauen die Arbeiter die Kaimauer und die Spielburg, der Sandspielbereich für Kleinkinder wird aufgemöbelt. Für einen behindertengerechten Zugang zum Wasser soll ein Spezialstuhl sorgen, der mit Wasserdruck hoch und runter gefahren werden kann.

Fast fertig sind laut Wanninger die Gründungsarbeiten für die Seilbrücke und den Schwimmsteg sowie die Slipanlage für die Wasserwacht-Boote. Über die neue Seilbrücke können die Badegäste auch eine der beiden Inseln – die große ist geteilt worden – erreichen. Die Inseln ähneln noch zwei aufgeschütteten Kieshaufen. Bäume sind darauf aber schon gepflanzt worden.

„Heuer ist kein Badebetrieb mehr möglich“, sagt Wanninger. Denn die Arbeiten werden sich bis in den Spätherbst hinziehen. Insgesamt investiert die Stadt in die Umgestaltung des beliebten Naherholungsgebietes gut vier Millionen Euro.

von Gabi Zierz

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